Dieser Beitrag diskutiert einen von Becker et al. (2022) und Becker (2024) entwickelten Ansatz zur empirischen Herleitung von Armutsgrenzen, der auf einem multidimensionalen Ressourcenansatz basiert und neben einer integrativen Betrachtung von Einkommen und Vermögen auch das Konsum- und Sparverhalten der Haushalte berücksichtigt.
Armuts(risiko)grenzen – eine kritische Auseinandersetzung
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Dieser Beitrag diskutiert einen von Becker et al. (2022) und Becker (2024) entwickelten Ansatz zur empirischen Herleitung von Armutsgrenzen, der auf einem multidimensionalen Ressourcenansatz basiert und neben einer integrativen Betrachtung von Einkommen und Vermögen auch das Konsum- und Sparverhalten der Haushalte berücksichtigt.
Neben einer kritischen Einordnung der theoretischen Fundierung des Konzepts wird aufgezeigt, dass auch der vorgeschlagene Ansatz mit (normativen) Setzungen verbunden ist und wesentliche Kritikpunkte gegenüber der relativen Einkommensarmutsmessung ebenfalls bei dieser Methode bestehen bleiben. Darüber hinaus erfolgt eine kritische Einordnung der (alleinigen) Nutzung der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) zur Ableitung von Armuts(risiko)grenzen und zur Identifikation von Armutsrisikogruppen.
Armuts(risiko)grenzen – eine kritische Auseinandersetzung
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Vermögensverteilung in Deutschland und Europa
In Deutschland beträgt das durchschnittliche Vermögen der Haushalte mit rund 450.000 Euro mehr als in Frankreich, aber weniger als in Belgien oder Luxemburg. Im Vergleich zu den drei Nachbarstaaten ist das Vermögen in der Bundesrepublik allerdings ungleicher verteilt.
iwd
Öffentlicher Dienst: Potenziale durch mehr Vollzeit
Der öffentliche Dienst beklagt einen Personalmangel, der sich in den kommenden Jahren noch verschärfen dürfte. Der bezifferte Bedarf ließe sich rein rechne-risch zu einem erheblichen Teil durch eine Auswei-tung der Tätigkeit in Richtung Vollzeit decken.
IW