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IW-Analyse Nr. 126 8. Februar 2019 Michael Grömling / Hans-Peter Klös Inklusives Wachstum: Potenziale und Grenzen eines Konzepts

Ziel der besonders von internationalen Organisationen wie der OECD forcierten Konzepte zum „inklusiven Wachstum“ ist es, auf der Basis bestimmter Indikatoren politische Handlungsempfehlungen abzuleiten, damit möglichst alle Bevölkerungsgruppen in adäquater Weise an der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung teilhaben können.

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Potenziale und Grenzen eines Konzepts
IW-Analyse Nr. 126 8. Februar 2019 Michael Grömling / Hans-Peter Klös

Inklusives Wachstum: Potenziale und Grenzen eines Konzepts

IW-Analyse

Michael Grömling / Hans-Peter Klös Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Ziel der besonders von internationalen Organisationen wie der OECD forcierten Konzepte zum „inklusiven Wachstum“ ist es, auf der Basis bestimmter Indikatoren politische Handlungsempfehlungen abzuleiten, damit möglichst alle Bevölkerungsgruppen in adäquater Weise an der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung teilhaben können.

Mit dieser Initiative wird zum einen die bereits seit Längerem laufende Debatte um alternative, über das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner hinausgehende Wohlstandsmaße weitergeführt. Zum anderen wird die Diskussion über das Verhältnis zwischen Wachstum und Verteilung revitalisiert.

Die vorliegende IW-Analyse setzt sich mit den Chancen und Grenzen der Konzepte des inklusiven Wachstums auseinander. Grundsätzlich ist zu begrüßen, auch den Verteilungsaspekten in einem Wachstumskontext verstärkt Augenmerk zu schenken. Es gibt jedoch eine Reihe von Kritikpunkten an den bisher vorliegenden Inclusive-Growth-Konzepten: Sie sind theoriearm, institutionenblind, nicht in einen Wachstumszusammenhang eingebettet und stark normativ geprägt. Bei den Zielindikatoren handelt es sich oftmals um Ergebnisindikatoren statt um Einflussgrößen auf das Wachstum. Darüber hinaus werden Ergebnisgrößen mit entstehungsseitigen Indikatoren vermischt. Daher sollten die bisherigen Konzepte zu einem institutionenorientierten „Inclusive Growth Accounting“ mit einer Fokussierung auf die Wachstumsfaktoren Arbeit, Bildung und Kapital weiterentwickelt werden.

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Potenziale und Grenzen eines Konzepts
IW-Analyse Nr. 126 8. Februar 2019 Michael Grömling / Hans-Peter Klös

Michael Grömling / Hans-Peter Klös: Inklusives Wachstum – Potenziale und Grenzen eines Konzepts – Eine institutionenökonomische Analyse

IW-Analyse

Michael Grömling / Hans-Peter Klös Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

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