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Johannes Ewald / Hanno Kempermann / Christian Kestermann / Thomas Okos / Benita Zink Gutachten 28. Juni 2022 Müllgebührenranking 2022: Müllgebühren im Vergleich der 100 größten deutschen Städte

Nach 2016 und 2019 hat die IW Consult wieder die Abfallgebühren der 100 größten Städte in Deutschland für einen Musterhaushalt berechnet. Zudem wurden in diesem Jahr erstmalig auch 25 kleinere Städte berücksichtigt. Die Ergebnisse zeigen weiterhin Potenziale hinsichtlich Transparenz und Verständlichkeit. Aber es gibt auch Best-Practice-Städte.

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Müllgebühren im Vergleich der 100 größten deutschen Städte
Johannes Ewald / Hanno Kempermann / Christian Kestermann / Thomas Okos / Benita Zink Gutachten 28. Juni 2022

Müllgebührenranking 2022: Müllgebühren im Vergleich der 100 größten deutschen Städte

Gutachten der IW Consult im Auftrag von Haus & Grund Deutschland

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Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Nach 2016 und 2019 hat die IW Consult wieder die Abfallgebühren der 100 größten Städte in Deutschland für einen Musterhaushalt berechnet. Zudem wurden in diesem Jahr erstmalig auch 25 kleinere Städte berücksichtigt. Die Ergebnisse zeigen weiterhin Potenziale hinsichtlich Transparenz und Verständlichkeit. Aber es gibt auch Best-Practice-Städte.

Die für die Erstellung eines Müllgebühren-Rankings nötigen Informationen und Gebühren werden aus den jeweils aktuellen Abfallwirtschaftssatzungen und Abfallgebührensatzungen der Städte erhoben. Bei fehlenden Angaben vorwiegend zu etwaigen Gebühren für die Sperrmüll- und Altpapierentsorgung, werden die Internetpräsenzen der Abfallwirtschaftsunternehmen zu Rate gezogen. Bestehen danach noch Unklarheiten, werden die Städte oder Abfallwirtschaftsunternehmen telefonisch oder per E-Mail kontaktiert, um Fragen zu klären. In vier Städten wichen die Preisangaben der Website von den festgelegten Gebühren in der Satzung ab. In diesen Fällen wurde die korrekte Gebühr mittels Kontaktaufnahme festgestellt.

Erstmalig wurden Gebühren nicht nur in den 100 größten Städten, sondern auch in 25 weiteren Städte erhoben. Dies liegt dem Umstand zugrunde, dass Muster identifiziert werden sollen – ob bspw. große Städte besonders günstig oder besonders teuer sind. Um die Müllgebühren in den 100 einwohnerstärksten Städten sowie erstmals erhobenen zusätzlichen 25 kleineren Städten vergleichbar zu machen, werden verschiedene Annahmen getroffen. Diese Annahmen können in die beiden Kategorien „anfallende Müllmenge“ und „Abtransport“ eingeteilt werden. Die erstmals erhobenen 25 kleineren Städte werden aus methodischen Gründen separat verglichen.

Für die anfallende Müllmenge wird ein Musterhaushalt definiert, der die vier Müllsorten Restmüll, Biomüll, Sperrmüll und Altpapier produziert. Andere Müllsorten werden entweder als gebührenfrei (Wertstoffe) oder nicht regelmäßig anfallend (Sondermüll) angesehen. Der Abtransport unterscheidet sich zwischen den Städten im Abfuhrrhythmus und im Servicegrad. Eine Leerung der Tonnen ohne Mitwirkung des Haushalts wird als Vollservice bezeichnet; werden Tonnen hingegen durch den Haushalt z. B. am Bürgersteig bereitgestellt oder müssen vom Bürgersteig wieder abgeholt werden, so ist dies ein Teilservice. In Kombination mit einem wöchentlichen und einem vierzehntägigen Abholrhythmus werden somit vier verschiedene Systemvarianten untersucht. Um einen Vergleich in einem Gesamtranking zu ermöglichen, werden für die nicht angebotenen Systemvarianten hypothetische Gebühren approximiert und die Ergebnisse in einem Müllgebührenindex zusammengefasst.

Die Ergebnisse finden Sie auf der Website von Haus & Grund.

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Müllgebühren im Vergleich der 100 größten deutschen Städte
Johannes Ewald / Hanno Kempermann / Christian Kestermann / Thomas Okos / Benita Zink Gutachten 28. Juni 2022

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