In der aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft rangiert die Metropole Ruhr im Vergleich mit acht deutschen Wasserstoffregionen im Spitzenfeld. Für den Erfolg der nationalen Wasserstoffstrategie empfiehlt das IW eine regionale Spezialisierung der H2-Kompetenzen und den Aufbau einer bundesweiten Koordinierungsstelle.
Wasserstoffranking 2020: Wo steht das Ruhrgebiet im Metropolenvergleich?
Gutachten der IW Consult im Auftrag des Regionalverbands Ruhr
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
In der aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft rangiert die Metropole Ruhr im Vergleich mit acht deutschen Wasserstoffregionen im Spitzenfeld. Für den Erfolg der nationalen Wasserstoffstrategie empfiehlt das IW eine regionale Spezialisierung der H2-Kompetenzen und den Aufbau einer bundesweiten Koordinierungsstelle.
Wasserstoff gilt als Schlüsseltechnologie der Energiewende. Die heute veröffentlichte Studie des IW vergleicht und bewertet erstmals die Potenziale der neun wichtigsten Wasserstoffregionen in Deutschland über einen Index. Das Ranking gibt so Hinweise, mit welchen Kernkompetenzen die Vergleichsregionen zu einer erfolgreichen nationalen Wasserstoffstrategie beitragen können. Die Studie wurde vom Regionalverband Ruhr (RVR) in Auftrag gegeben.
Für das Ranking hat das IW unter anderem Datenbanken ausgewertet und Mitglieder des nationalen Wasserstoffrats befragt. In der Gesamtbetrachtung aller elf Einzelindikatoren zu Unternehmens- und Forschungslandschaft, internationaler und regionaler Vernetzung sowie Infrastruktur weisen die Metropole Ruhr (Indexwert: 141) sowie die automotive-affinen Regionen Stuttgart (130) und München (115) die besten Ausgangsbedingungen für einen schnellen Markthochlauf der Wasserstofftechnologien auf. Auf den Plätzen vier bis neun folgen die Metropolräume Hamburg (114), Mitteldeutschland (113), Rhein-Neckar (109), Rhein-Main (108), die Rhein-Region (108) sowie die Region Berlin-Brandenburg (100).
Hanno Kempermann / Johannes Ewald / Vanessa R. Hünnemeyer: Wasserstoffranking 2020 – Wo steht das Ruhrgebiet im Metropolenvergleich?
Gutachten der IW Consult im Auftrag des Regionalverbands Ruhr
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Bundesweit erster Vergleich der Wasserstofflandschaften in den Metropolregionen
Studienzusammenfassung
Klima- und Transformationsfonds: Kernaufgabe Infrastruktur
Der Klima- und Transformationsfonds (KTF) soll den klimafreundlichen Umbau der deutschen Energieversorgung mitfinanzieren – von erneuerbaren Energien über Prozessumstellungen bis zum dringend nötigen Stromnetzausbau.
IW
„Öl und Gas werden nicht viel billiger“
Trotz niedriger Gasspeicher und hoher Ölpreise wirken Politik und Verbraucher gelassen. Im Interview mit phoenix erklärt IW-Ökonom Thilo Schaefer, warum die Preise absehbar hoch bleiben und wie gezielte Entlastungen statt Pauschalrabatte helfen könnten.
IW