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IW-Trends 25. Dezember 2010 Hendrik Biebeler / Hagen Lesch Was sagt die Empirie?: Arbeitnehmerinteressen und Gewerkschaftsprogrammatik

Eine Auswertung der Allgemeinen Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften zeigt, dass in Deutschland zuletzt nur noch jeder fünfte Arbeitnehmer gewerkschaftlich organisiert war. Viele Gewerkschaften forcieren deshalb die Werbung neuer Mitglieder.

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Arbeitnehmerinteressen und Gewerkschaftsprogrammatik
IW-Trends 25. Dezember 2010 Hendrik Biebeler / Hagen Lesch

Was sagt die Empirie?: Arbeitnehmerinteressen und Gewerkschaftsprogrammatik

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Hendrik Biebeler / Hagen Lesch Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Eine Auswertung der Allgemeinen Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften zeigt, dass in Deutschland zuletzt nur noch jeder fünfte Arbeitnehmer gewerkschaftlich organisiert war. Viele Gewerkschaften forcieren deshalb die Werbung neuer Mitglieder.

Der relevante Ort der Mitgliedergewinnung ist zwar der Betrieb. Die Beitrittsneigung wird aber auch durch die wirtschaftspolitischen Positionen der Gewerkschaften beeinflusst. Eine Auswertung der wirtschaftspolitischen Einstellungen von Arbeitnehmern ergibt, dass Gewerkschaftsmitglieder Staatseingriffe in den Markt positiver sowie die Bildungschancen und die Folgen der Globalisierung negativer einschätzen als Nicht-Organisierte. Zudem bewerten gewerkschaftlich Organisierte soziale Unterschiede kritischer. Eine Analyse der wirtschaftspolitischen Programmatik zeigt, dass die Gewerkschaften den Einstellungen der Mitglieder stärker Rechnung tragen als denen der Nicht-Organisierten.

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IW-Trends 25. Dezember 2010 Hendrik Biebeler / Hagen Lesch

Hendrik Biebeler / Hagen Lesch: Arbeitnehmerinteressen und Gewerkschaftsprogrammatik

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