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Gutachten 17. August 2022 Christina Anger / Axel Plünnecke Bildungsmonitor 2022

Der Bildungsmonitor 2022, den das Institut der deutschen Wirtschaft für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erstellt, misst seit dem Jahr 2004 bereits zum 19. Mal, in welchen Handlungsfeldern der Bildungspolitik Fortschritte erzielt werden konnten.

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Bildungsmonitor 2022
Gutachten 17. August 2022 Christina Anger / Axel Plünnecke

Bildungsmonitor 2022

Studie im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)

Christina Anger / Axel Plünnecke Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Der Bildungsmonitor 2022, den das Institut der deutschen Wirtschaft für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erstellt, misst seit dem Jahr 2004 bereits zum 19. Mal, in welchen Handlungsfeldern der Bildungspolitik Fortschritte erzielt werden konnten.

In dieser Studie wird explizit eine bildungsökonomische Sichtweise eingenommen. Die Ergebnisse der Studie sind vor diesem Hintergrund zu interpretieren und einzuordnen. Es steht folglich im Fokus, welchen Beitrag das Bildungssystem leistet, um den Wohlstand zu sichern, Aufstiegsmöglichkeiten für den Einzelnen zu schaffen und Teilhabe zu gewährleisten.

Herausforderungen der 4 Ds Die deutsche Volkswirtschaft steht aktuell und in diesem Jahrzehnt vor gewaltigen Herausforderungen. Gleichzeitig wirken vier Veränderungen disruptiv auf das Geschäftsmodell der deutschen Wirtschaft und die Gesellschaft insgesamt: die Digitalisierung, die Dekarbonisierung, die Demografie und die De-Globalisierung. So schreiben im Dezember 2020 insgesamt 37,3 Prozent der im IW-Zukunftspanel befragten Unternehmen der Energiewende, 65,4 Prozent der Digitalisierung und 67,8 Prozent der Fachkräftesicherung einen eher großen oder sehr großen Stellenwert für das eigene Unternehmen zu. Protektionismus und die Konkurrenz durch China wurden Ende 2020 eher von den global tätigen Unternehmen als Herausforderung genannt (Demary et al., 2021). Mit dem Krieg in der Ukraine nimmt aber auch die Bedeutung der De-Globalisierung für die Breite aller Unternehmen zu: internationale Wertschöpfungsketten sind unterbrochen, die Energieversorgung muss mit hohem Zeitdruck umgestellt werden. Damit wirkt sich auch der De-Globalisierungsdruck stark auf die Energiewende aus und digitale Lösungen für Energie- und Ressourceneffizienz gewinnen an Bedeutung. Auch demografiebedingte Engpässe an Fachkräften zur schnellen Anpassung der Geschäftsmodelle, dem schnelleren Klimaschutz und der Energiewende sowie der Digitalisierung verschärfen den gegenwärtigen und künftigen Problemdruck (Demary et al., 2021).

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Bildungsmonitor 2022
Gutachten 17. August 2022 Christina Anger / Axel Plünnecke

Bildungsmonitor 2022

Studie im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)

Christina Anger / Axel Plünnecke Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

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