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Gutachten 11. April 2026 Andreas Fischer / Ralph Henger Mieterstrom ohne EEG-Vergütung

Der Ausbau der Photovoltaik (PV) in Mehrfamilienhäusern (MFH) erfolgt überwiegend über Mieterstromprojekte.

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Berechnungen zu den Auswirkungen einer Streichung der EEG-Einspeisevergütung auf Mieterstromprojekte
Gutachten 11. April 2026 Andreas Fischer / Ralph Henger

Mieterstrom ohne EEG-Vergütung

Gutachten im Auftrag der Green Planet Energy eG

Andreas Fischer / Ralph Henger Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Der Ausbau der Photovoltaik (PV) in Mehrfamilienhäusern (MFH) erfolgt überwiegend über Mieterstromprojekte.

Die entsprechenden Regelungen wurden 2017 eingeführt, um den Ausbau erneuerbarer Energien zu beschleunigen und private Haushalte im Geschosswohnungsbau stärker an der Energiewende zu beteiligen. Mit der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung (gGV, auch Gebäudestrom) kam 2024 ein alternatives Modell hinzu, das die Vermarktung von PV-Strom im Gebäude erleichtert. Anders als beim Mieterstrom entfällt hier die Vollversorgungspflicht der Anlagenbetreiber. Beiden Modellen ist gemeinsam, dass ihre Wirtschaftlichkeit bislang auch auf der gesicherten Vergütung im (EEG) für Überschussstrom beruhte. Eine mögliche Abschaffung dieser Vergütung für kleinere PV-Anlagen wirft daher die Frage auf, ob Mieterstrom- und Gebäudestromprojekte unter veränderten Rahmenbedingungen weiterhin wirtschaftlich tragfähig sind.

Wirtschaftlichkeitsberechnung

Die abnehmende Dynamik der Personalbewegungen ist gleichwohl ein Warnzeichen dafür, dass Unternehmen den Industriestandort Deutschland zunehmend kritischer bewerten, seltener neue Arbeitsplätze schaffen oder freiwerdende Stellen (z. B. aufgrund des Renteneintritts oder Arbeitnehmerkündigungen) seltener wiederbesetzen als noch in den 2010er Jahren. Dies korrespondiert auch mit dem massiven Rückgang bei der Anzahl sowohl der gemeldeten Stellen als auch der Online-Stellenausschreibungen im Verarbeitenden Gewerbe am aktuellen Rand. Wechselt man von der gesamtdeutschen Perspektive auf die Ebene der einzelnen Kreise wird das Bild heterogener. Einzelne Kreise entwickeln sich gegen den Bundestrend und entsprechen auch nicht den bei einzelnen Indikatoren in den Teilzeiträumen zu beobachtenden Mustern. Dies mag zwar im Einzelfall auf Anknüpfungspunkte für eine regionale Standortpolitik hindeuten. Der größte Hebel für die Wiederbelebung der Arbeitsnachfrage im Verarbeitenden Gewerbe liegt aber in der allgemeinen Verbesserung der Attraktivität des Industriestandorts Deutschlands.

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Berechnungen zu den Auswirkungen einer Streichung der EEG-Einspeisevergütung auf Mieterstromprojekte
Gutachten 11. April 2026 Andreas Fischer / Ralph Henger

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