In einer Modellrechnung mit Zöllen von 20 Prozent beziffert das IW den Schaden auf rund 200 Milliarden Euro. Ein solches Handelskriegsszenario würde die EU hart treffen, sagte der für internationale Wirtschaftspolitik zuständige IW-Experte Jürgen Matthes im Deutschlandfunk.
Die Transaktionskosten der Geopolitik bleiben hoch
IW-Direktor Michael Hüther analysiert im SZ Dossier Geoökonomie, wie Trumps Zollpolitik, Chinas Machtstreben und Russlands imperialer Anspruch die Weltordnung verändern. Europa müsse seine Verteidigungsfähigkeit stärken und sich auf hohe Transaktionskosten einstellen.
IW
Rekord-Handelsbilanzdefizit mit China – Kernbranchen betroffen
Im Jahr 2026 dürfte das deutsche Handelsbilanzdefizit mit China über 100 Milliarden Euro betragen. Seit 2019 wäre das ein Anstieg von rund 90 Milliarden Euro.
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