1. Home
  2. Presse
  3. IW-Nachrichten
  4. Integration klappt besser
Zeige Bild in Lightbox Integration klappt besser
(© Foto: Robert Kneschke - Fotolia)
Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Zuwanderung IW-Nachricht 3. Juni 2014

Integration klappt besser

Neuzuwanderer haben immer mehr Erfolg auf dem deutschen Arbeitsmarkt, so eine Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung. Bei länger hier lebenden Migranten hapere es dagegen noch immer an der Integration. Eine Untersuchung des IW Köln zeigt aber: Es gibt Fortschritte.

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Die Nettozuwanderung hat zuletzt wieder zugenommen, und auch die Qualifikation der Zuwanderer hat sich deutlich verbessert, so eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Zuwanderer fassen heute leichter auf dem Arbeitsmarkt Fuß: Die in den vergangenen zehn Jahren zugewanderten und erwerbstätigen Personen besetzen inzwischen zu etwa 23 Prozent eine Fach- und Führungsposition – das entspricht dem Durchschnitt der erwerbstätigen Gesamtbevölkerung. Besonders erfolgreich sind jene Zuwanderer, die ein Studium an einer deutschen Hochschule abgeschlossen haben. Sie schneiden auf dem Arbeitsmarkt in etwa so gut ab wie Hochschulabsolventen ohne Migrationshintergrund.

Auch die bereits länger in Deutschland lebenden Migranten sind mittlerweile besser integriert. So konnten zum Beispiel Jugendliche mit Migrationshintergrund bei der PISA-Untersuchung aufholen – unter anderem, weil sie als Kinder häufiger zum Kindergarten gingen und dort Sprachkurse absolvierten als noch die Vorgängergeneration. Zudem haben die Unternehmen zuletzt häufiger Anstrengungen unternommen, die Potenziale von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu heben. Eine Unternehmensbefragung des IW hat ergeben, dass 34 Prozent der Firmen mit mehr als 250 Mitarbeitern Sprachförderangebote planen oder bereits umgesetzt haben. Etwa 30 Prozent der befragten Unternehmen gaben zudem an, kulturelle Besonderheiten im Alltag zu berücksichtigen. Hinzu kommt, dass ausländische Abschlüsse künftig leichter anerkannt werden sollen und Zuwanderer deshalb demnächst wohl häufiger in ihren eigentlichen Berufen arbeiten können. Dies alles dürfte die Integrationsergebnisse auch in Zukunft verbessern.

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Deswegen kommen sie ungern nach Deutschland
Wido Geis-Thöne im SWR SWR 30. November 2022

Auslands-Fachkräfte: Deswegen kommen sie ungern nach Deutschland

Wir brauchen mehr Fachkräfte in Deutschland, denn sie fehlen in sehr vielen Branchen. Deswegen wirbt der deutsche Staat auch im Ausland dafür, nach Deutschland zu kommen und hier zu arbeiten. Aber auch wenn die Zahlen steigen und die Bundesregierung gerade den ...

IW

Artikel lesen
Wido Geis-Thöne bei T-Online Interview 30. November 2022

Reform des Einwanderungsgesetzes: „Vor 20 Jahren wäre die CDU-Position verständlich gewesen”

Deutschland fehlen an allen Ecken Fachkräfte, die Regierung will nun mit einer Reform des Einwanderungsgesetzes gegensteuern. Warum das Gesetz aber zu kurz greift, erklärt IW-Ökonom Wido Geis-Thöne im Interview mit T-Online.

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880