Wie sich die Regionen in Deutschland entwickeln, zeigt das IW-Regionalranking. Alle 401 Kreise wurden im Hinblick auf Wirtschaftsstruktur, Arbeitsmarkt und Lebensqualität untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass sich vor allem ländliche Regionen in den vergangenen Jahren stark verbessert haben.
IW-Regionalranking: Welche Regionen in Deutschland prosperieren
Das IW-Regionalranking
Die Stärke ländlicher Räume zeigt sich darin, dass sie im IW-Regionalranking aller 401 deutschen Kreise und kreisfreien Städte sowohl im Niveau- als auch im Dynamikvergleich ganz vorn liegen. Während der Landkreis München erneut das Regionalranking im Niveauvergleich dominiert, positioniert sich erstmalig der Landkreis Mainz-Bingen an der Spitze im Dynamikranking. Nichtsdestoweniger reagieren die ländlichen Regionen aufgrund ihrer wirtschaftsräumlichen Ausstattung sensibler auf gesamtgesellschaftliche Entwicklungen. Fachkräfteengpässe entwickeln etwa in ländlichen Regionen aufgrund von Wanderungsverlusten eine andere Dringlichkeit als in wirtschaftlich prosperierenden Regionen. Das IW-Regionalranking betrachtet die regionale Entwicklung ländlicher und städtischer Regionen differenziert. Dieser interregionale Vergleich trägt dazu bei, Handlungsmaßnahmen entwickeln zu können, die eine Sicherung gleichwertiger Lebensverhältnisse unter Berücksichtigung regionaler Entwicklungspfade ermöglicht. Zur Studie.
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„Die Unabhängigkeit der Notenbank bleibt ein hohes Gut“
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