Nach dem spürbaren Rückgang im März haben sich die Metallpreise für deutsche Verarbeiter im April sehr stabil entwickelt. Der Industriemetallpreisindex (IMP-Index) liegt mit 342,6 Punkten sogar 3,1 Punkte oder 0,9 % über dem Vormonatswert. Im März hatte es noch einen Rückgang von 6,2 Punkten gegeben.

Der Index, der monatlich vom Institut der deutschen Wirtschaft berechnet wird, misst das Preisniveau der wichtigsten Importmetalle in Euro und bildet so die Perspektive der heimischen metallverarbeitenden Unternehmen ab. Damit geht neben den Notierungen an den internationalen Metallmärkten auch der Euro-Dollar-Wechselkurs in die Kalkulation ein. Da der Euro im März gegenüber dem Dollar spürbar nachgegeben hat, wurde der leichte Preisverlust an den Metallmärkten überkompensiert. Ohne die Euro-Abwertung wäre der IMP-Index nicht um 0,9 % angestiegen, sondern genau in gleichem Umfang gefallen.