Wie steht es um den Maschinen- und Anlagenbau in Nordrhein-Westfalen? Welche Chancen und Risiken prägen aktuell die Branche – und was müssen Unternehmen und Politik tun, um im globalen Wettbewerb weiter vorn mitzuspielen? Unsere neue Studie „Update Wachstumsmotor Maschinenbau NRW“ im Auftrag von ProduktionNRW präsentiert zentrale Trends, Herausforderungen und konkrete Empfehlungen.
Update Wachstumsmotor Maschinenbau NRW
Studie im Auftrag von ProduktionNRW
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Wie steht es um den Maschinen- und Anlagenbau in Nordrhein-Westfalen? Welche Chancen und Risiken prägen aktuell die Branche – und was müssen Unternehmen und Politik tun, um im globalen Wettbewerb weiter vorn mitzuspielen? Unsere neue Studie „Update Wachstumsmotor Maschinenbau NRW“ im Auftrag von ProduktionNRW präsentiert zentrale Trends, Herausforderungen und konkrete Empfehlungen.
Die von der IW Consult GmbH durchgeführte Studie beleuchtet die Entwicklung des Maschinen- und Anlagenbaus in NRW zwischen 2015 und 2023. Insgesamt hat sich der Maschinen- und Anlagenbau in NRW etwas weniger dynamisch entwickelt als im Bund, wobei es in vielen Teilbranchen auch ein umgekehrtes Bild gibt.
Neben einer Analyse von Wachstum, Beschäftigung und Innovationskraft nimmt die Studie auch operative Hürden wie hohe Kosten, Bürokratie und Infrastrukturdefizite in den Blick. Dazu werden verschiedene Standortfaktoren untersucht.
Die Studie identifiziert vier Zukunftstrends, die das zukünftige Wachstum beeinflussen und von denen der Maschinen- und Anlagenbau NRW stark betroffen ist:
- Veränderungen der Arbeitswelt
- Herausforderungen und Chancen durch Digitalisierung
- Transformation zu Dekarbonisierung, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit
- Globaler Wettbewerbsdruck (handelspolitische Konflikte und chinesische Wettbewerber)
Mit gezielten Handlungsempfehlungen für Unternehmen sowie politischen Akteuren auf EU-, Bundes- und Landesebene liefert die Studie einen Kompass für nachhaltigen Erfolg im Maschinen- und Anlagenbau NRW. So sollte die EU Handelsabkommen vorantreiben, den Binnenmarkt stärken und den Bürokratieabbau umsetzen. Der Bund sollte die Kostenbelastungen für Unternehmen reduzieren, indem Steuern, Sozialabgaben und Bürokratiekosten gesenkt werden. Darüber hinaus sollte die Verkehrsinfrastruktur verbessert und Planungsverfahren beschleunigt werden. In NRW sollte die Gewerbesteuer reformiert werden, sodass die Kommunalfinanzierung so gestaltet ist, dass hohe Hebesätze nicht länger notwendig sind. Ebenso sollte die Förderlandschaft – hier bietet NRW eine Vielzahl an Initiativen und Programmen – stärker strukturiert, Programme gebündelt und die Transparenz erhöht werden. Darüber hinaus sollte das Innovationsökosystem gestärkt werden, indem Forschungseinrichtungen und Unternehmen besser vernetzt werden.
Das Cluster ProduktionNRW kann den Maschinen- und Anlagenbau unterstützen, indem es als Informationslotse zielgruppengerechte Information für die Branche liefert, Kooperationen initiiert und Partner sichtbar macht, Trends erkennt und daraus Impulse ableitet und erarbeitet sowie als Serviceanbieter Tools zur Exportanalyse, Förderberatung und Innovationsunterstützung bereitstellt.
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