Der vorliegende IW-Wohnindex untersucht die Entwicklung der Kauf- und Mietpreise für Wohnimmobilien in Deutschland. Der vierteljährig erscheinende Kurzreport präsentiert die Ergebnisse eines hedonischen Preisindex auf der Basis von mehreren Millionen Wohnimmobilieninseraten.
IW-Wohnindex Q1/2026: Krieg in Iran und Anstieg der Preise für fossile Energieträger unterstreicht Rolle der Energieeffizienz
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Der vorliegende IW-Wohnindex untersucht die Entwicklung der Kauf- und Mietpreise für Wohnimmobilien in Deutschland. Der vierteljährig erscheinende Kurzreport präsentiert die Ergebnisse eines hedonischen Preisindex auf der Basis von mehreren Millionen Wohnimmobilieninseraten.
Betrachtet werden dabei sowohl inserierte Kaufpreise als auch Neuvertragsmieten. Nähere Informationen zur Methodik finden sich im Anhang. Der Report fokussiert sich regelmäßig auf die allgemeinen Preisentwicklungen für den Kauf- und Mietmarkt sowie regionale Auswertungen nach Regionstypen und für die größten deutschen Städte. In einem weiteren Kapitel wird die Preisentwicklung für Wohnimmobilien vor dem Hintergrund ausgewählter Sonderthemen näher beleuchtet. Während sich der Kernteil der Studie auf die Darlegung der Ergebnisse konzentriert, rundet das letzte Kapitel die Studie durch eine immobilienökonomische und wohnungspolitische Einordnung ab.
Als Sonderteil wird in dieser Ausgabe die Preisentwicklung von Wohnimmobilien nach Energieeffizienzklassen näher betrachtet. Anlass hierfür sind die weiterhin erhöhten energiepolitischen und geopolitischen Unsicherheiten, die seit dem Energiepreisschock im Zuge des Ukrainekriegs und zuletzt durch die Entwicklungen im Nahen Osten erneut an Bedeutung gewonnen haben. Energiepreise sind damit wieder stärker in den Fokus der Marktteilnehmer gerückt und beeinflussen auf absehbare Zeit die Bewertung von Wohnimmobilien.
Vor diesem Hintergrund wird analysiert, in welchem Maße sich Energieeffizienz in den Preisen widerspiegelt und wie sich die relative Bedeutung dieses Merkmals im Zeitverlauf verändert hat. Ziel ist es, die aktuellen Marktbewegungen besser einzuordnen und zugleich eine vergleichende Einschätzung der beiden Krisenphasen zu ermöglichen – insbesondere mit Blick darauf, wie stark und in welcher Form sich Energiepreisschocks jeweils auf die Preisstruktur im Wohnungsmarkt ausgewirkt haben, beziehungsweise auswirken könnten.
IW-Wohnindex Q1/2026: Krieg in Iran und Anstieg der Preise für fossile Energieträger unterstreicht Rolle der Energieeffizienz
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
In Großstädten: Bis zu 57 Prozent weniger Mietangebote als 2022
Kaufpreise stagnieren, Mieten steigen deutlich – und das Angebot an Mietwohnungen bleibt in den meisten Großstädten weit unter dem Niveau von 2022, zeigt der Wohnindex des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).
IW
IW-Wohnindex Q2: Mehr Auswahl beim Kauf, anhaltender Druck auf dem Mietmarkt
Der IW-Wohnindex zeigt im zweiten Quartal 2026 eine erneute Verteuerung des Wohnens. Die Kaufpreise steigen zwar nur moderat, die Angebotsmieten legen dagegen weiterhin deutlich zu.
IW