Diese Ausgabe des Interhyp-IW-Erschwinglichkeitsindex richtet den Fokus auf Eigentumswohnungen, das Marktsegment, das für viele Haushalte realistisch den ersten Schritt ins Wohneigentum darstellen könnte.
Interhyp-IW-Erschwinglichkeitsindex: Erschwinglichkeit von Eigentumswohnungen Stand Oktober 2025
Gutachten im Auftrag der Interhyp AG
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Diese Ausgabe des Interhyp-IW-Erschwinglichkeitsindex richtet den Fokus auf Eigentumswohnungen, das Marktsegment, das für viele Haushalte realistisch den ersten Schritt ins Wohneigentum darstellen könnte.
Die vorliegende Analyse zum Thema Eigentumswohnungen folgt der Ausgabe vom Sommer 2025, die dem typischen Einfamilienhaus gewidmet war. Beide Segmente bilden zentrale Zugangswege zu Wohneigentum, unterscheiden sich jedoch deutlich in Preisstruktur, Nachfrageprofil und regionaler Verteilung. Eigentumswohnungen verdienen daher eine eigenständige Betrachtung. Mit der Fokussierung auf Wohnungen wird eine weitere wichtige Perspektive auf die Erschwinglichkeit erschlossen, die das Gesamtbild der Wohneigentumsbildung sinnvoll ergänzt.
Mit dem Fokus auf Eigentumswohnungen stellt sich die Frage nach der Erschwinglichkeit unter neuen Vorzeichen: Wie verhält sich die monatliche Finanzierungsbelastung zu den verfügbaren Einkommen? Wie groß sind die regionalen Unterschiede im Verhältnis von Preisen, Zinsen und Kaufkraft? Und wie haben sich die Bedingungen seit der Zinswende 2022 und den deutlichen Preisbewegungen der vergangenen Jahre verändert?
Der Interhyp-IW-Erschwinglichkeitsindex beantwortet diese Fragen, indem er typische Kaufpreise, Finanzierungsparameter und Haushaltsnettoeinkommen für einen repräsentativen Musterhaushalt systematisch in Beziehung setzt. Die daraus abgeleiteten Indikatoren ermöglichen es, die Erschwinglichkeit über Regionen und Zeit hinweg konsistent zu messen und Entwicklungen verlässlich einzuordnen.
Ziel des Reports ist es, ein transparentes und belastbares Bild der aktuellen Situation potenzieller Käuferinnen und Käufer zu zeichnen, differenziert nach Bundesländern, Regionstypen und einzelnen Kreisen. Darüber hinaus analysiert die Studie, wie stark sich die Erschwinglichkeit zuletzt verändert hat und welche Rolle Kaufpreise, Zinsen und Einkommen für die jüngsten Entwicklungen spielen.
Ergänzend werden in dieser Studie die Effekte wohneigentumsbezogener Maßnahmen simuliert, etwa eine reduzierte Grunderwerbsteuer oder ein zinsvergünstigtes Nachrangdarlehen, und daraufhin untersucht, welchen Beitrag sie für eine finanzielle Entlastung potenzieller Eigentumserwerber leisten könnten.
Der Report gliedert sich entsprechend in vier Teile: eine ausführliche Darstellung der Methodik, die bundesweiten Ergebnisse, die regionale Analyse sowie eine Simulation relevanter wohneigentumsfördernder Maßnahmen. Abschließend werden die zentralen Erkenntnisse zusammengefasst.
Interhyp-IW-Erschwinglichkeitsindex: Erschwinglichkeit von Eigentumswohnungen Stand Oktober 2025
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