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Michael Voigtländer / Ralph Henger IW-Report Nr. 23 24. Juni 2019 Wohnungsleerstand in Deutschland und seinen Kreisen

Die demografische Entwicklung einer Region beeinflusst die Wohnungsmärkte sehr stark. Viele schrumpfende Regionen haben daher mit hohen Leerständen zu kämpfen.

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Wohnungsleerstand in Deutschland und seinen Kreisen
Michael Voigtländer / Ralph Henger IW-Report Nr. 23 24. Juni 2019

Wohnungsleerstand in Deutschland und seinen Kreisen

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Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Die demografische Entwicklung einer Region beeinflusst die Wohnungsmärkte sehr stark. Viele schrumpfende Regionen haben daher mit hohen Leerständen zu kämpfen.

Auch in Regionen mit konstanter Bevölkerung entstehen Leerstände, wenn der Umbau der Bestände nicht gelingt und neue Wohnungen auf der „Grünen Wiese“errichtet werden.

Leerstände verursachen hohe ökonomische und gesellschaftliche Kosten durch eine Verringerung der Attraktivität der betroffenen Wohnungsmärkte und einen Anstieg der Infrastrukturkosten pro Haushalt.

Durch die stark unterschiedlichen Entwicklungen von Regionen mit schrumpfenden und steigenden Bevölkerungszahlen ist der Leerstand in den letzten Jahren auf insgesamt 1,94 Millionen im Jahr 2016 gestiegen. Das entspricht einer Leerstandsquote von 4,7 Prozent.

Den wichtigsten Lösungsansatz für die Vermeidung und Verringerung von Leerstand stellt eine nachhaltige Siedlungsentwicklung dar. Der Abbau von Leerständen muss auch in Kommunen mit sinkender Bevölkerung bei der Befriedigung der lokalen Wohnungsnachfrage ein wichtiges strategisches Ziel darstellen. Es muss der Grundsatz „Umbau vor Neubau“ gelten.

Ein weiterer Schlüssel für eine erfolgreiche Strategie gegen Leerstand liegt in der interkommunalen Kooperation sowie einer abgestimmten überörtlichen Planung.

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Michael Voigtländer / Ralph Henger IW-Report Nr. 23 24. Juni 2019

Michael Voigtländer / Ralph Henger: Wohnungsleerstand in Deutschland und seinen Kreisen

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