Die Globalisierung hat ihre Selbstverständlichkeit verloren. Statt ökonomischer Integration unter dem Schutz eines ordnenden Hegemonen ist mittlerweile ein Wettbewerb imperialer Ansprüche zu beobachten, der nicht auf kooperative globale Lösungen hoffen lässt.
Das Ende der offenen Märkte: Geopolitik und Europas Handlungsfähigkeit
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Die Globalisierung hat ihre Selbstverständlichkeit verloren. Statt ökonomischer Integration unter dem Schutz eines ordnenden Hegemonen ist mittlerweile ein Wettbewerb imperialer Ansprüche zu beobachten, der nicht auf kooperative globale Lösungen hoffen lässt.
Nachdem die Illusionen des Jahres 1991 zerstoben sind, dass sich Märkte fortschreitend öffnen und Staaten kooperieren, fragmentiert sich die Welt nicht nur politisch, sondern ebenso ökonomisch. In diesem Spannungsfeld argumentieren Michael Hüther und Simon Gerards Iglesias, dass Europas Antwort nicht in abstrakten Vorstellungen einer gemeinsamen Staatlichkeit liegen kann. Stattdessen plädieren sie in diesem Beitrag für pragmatische, aber wirksame „Zweckverbände funktionaler Integration“ (nach Ipsen), die den Bürgern einen erkennbaren Nutzen stiften und gleichzeitig klare geopolitische Signale senden.
Das Ende der offenen Märkte: Geopolitik und Europas Handlungsfähigkeit
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Die Transaktionskosten der Geopolitik bleiben hoch
IW-Direktor Michael Hüther analysiert im SZ Dossier Geoökonomie, wie Trumps Zollpolitik, Chinas Machtstreben und Russlands imperialer Anspruch die Weltordnung verändern. Europa müsse seine Verteidigungsfähigkeit stärken und sich auf hohe Transaktionskosten einstellen.
IW
Expert Workshop on the Industrial Accelerator Act
The German Economic Institute (IW) and Frontier Economics are pleased to invite you to a rapporteur & stakeholder workshop on the Industrial Accelerator Act (IAA) in Brussels.
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