Soziale Ungleichheiten sind komplex und vielschichtig. Was ein gutes Leben ausmacht und was gerecht ist, wird sehr unterschiedlich beurteilt. Ähnliches gilt für die soziale Mobilität, die in der Ökonomie zumeist den Zusammenhang zwischen den Einkommen von Eltern und ihren Kindern meint.
Wie der Vater, so der Sohn?: Zur intergenerationalen Einkommensmobilität in Deutschland
IW-Trends
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Soziale Ungleichheiten sind komplex und vielschichtig. Was ein gutes Leben ausmacht und was gerecht ist, wird sehr unterschiedlich beurteilt. Ähnliches gilt für die soziale Mobilität, die in der Ökonomie zumeist den Zusammenhang zwischen den Einkommen von Eltern und ihren Kindern meint.
Einkommen stehen im Mittelpunkt der Betrachtung, da sie die Entwicklungs- und Teilhabemöglichkeiten von Menschen in unserer Gesellschaft maßgeblich beeinflussen. Letztlich geht es um das Ideal, dass es den Kindern einmal besser gehen soll als ihren Eltern. Deshalb wird untersucht, welche absolute und relative Einkommensmobilität über die Generationen besteht. Es zeigt sich, dass 63 Prozent der westdeutschen Söhne der Jahrgänge von 1955 bis 1975 ein zum Teil deutlich höheres Arbeitseinkommen als ihre Väter erzielten. Dabei gelang den Söhnen mit Vätern aus dem untersten Einkommensbereich besonders häufig der soziale Aufstieg. Die Analyse konzentriert sich auf Väter und ihre Söhne, da Mütter und Töchter noch immer über unstetere Erwerbsbiografien verfügen, die eine verknüpfende Analyse deutlich erschweren. Ostdeutschland bleibt wegen des Strukturbruchs durch die Wende und des zu kurzen Beobachtungszeitraums unberücksichtigt. Ein direkter Vergleich mit den USA macht deutlich, dass in Deutschland eine höhere Einkommensmobilität besteht. Das betrifft die absolute wie die relative Einkommensmobilität. Sozialer Aufstieg ist in Deutschland möglich und den heutigen Erwachsenen geht es mehrheitlich besser als ihren Eltern. Das wirtschaftliche Wachstum konnte in den vergangenen Jahrzehnten in Deutschland breiter verteilt werden, sodass große Bevölkerungsteile an dem gestiegenen Wohlstand teilhaben konnten.

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Der öffentliche Dienst beklagt einen Personalmangel, der sich in den kommenden Jahren noch verschärfen dürfte. Der bezifferte Bedarf ließe sich rein rechne-risch zu einem erheblichen Teil durch eine Auswei-tung der Tätigkeit in Richtung Vollzeit decken.
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