Konjunkturanalyse mit einem Gleichgewichtsmodell für die deutsche Wirtschaft
IW-Trends
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Es wird kontrovers darüber diskutiert, ob die Rezession in Deutschland im Jahr 2009 von einem Einbruch des Welthandels oder von einem Angebotsschock aufgrund der Probleme im Bankensektor verursacht wurde. Gemäß dem neuen DSGE-Modell des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln haben sowohl die rückläufige Auslandsnachfrage als auch ein Produktivitätsrückgang den Wirtschaftseinbruch in Deutschland ausgelöst. Der Produktivitätsschock kann allerdings auch auf unausgelastete Kapazitäten und die rückläufige Investitionstätigkeit zurückgeführt werden. Er spiegelt somit ebenfalls einen Nachfrageschock wider. Die DSGE-Modelle können dies aufgrund ihrer Konstruktion nicht adäquat abbilden.
Daniel Bendel / Markus Demary / Manfred Jäger-Ambrożewicz: Konjunkturanalyse mit einem Gleichgewichtsmodell für die deutsche Wirtschaft
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Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
IW-Konjunkturprognose: Überraschendes Wachstum, Erholung bleibt aus
Die deutsche Wirtschaft wächst 2026 um knapp 1,2 Prozent – deutlich stärker als erwartet. Eine dauerhafte und breit angelegte Erholung ist jedoch vorerst nicht in Sicht, zeigt die neue Konjunkturprognose des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).
IW
IW-Konjunkturprognose Herbst 2026: Erholung mit vielen Fragezeichen
Das gute erste Halbjahr infolge steigender Exporte und hoher staatlicher Impulse bewirkt ein Plus beim realen Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Jahr 2026 von knapp 1,2 Prozent. Die Dynamik lässt jedoch wieder nach.
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