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Externe Veröffentlichung 5. Februar 2026 Malte Küper / Christian Scholz* / Elisa Kügler* / Katharina Knoop* Wasserstoff auf Kurs bringen: Produktionskosten senken und Nachfrage anreizen

Nordrhein-Westfalen verfügt über hervorragende Voraussetzungen, um als Keimzelle der nationalen und europäischen Wasserstoffwirtschaft zu fungieren.

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Produktionskosten senken und Nachfrage anreizen
Externe Veröffentlichung 5. Februar 2026 Malte Küper / Christian Scholz* / Elisa Kügler* / Katharina Knoop*

Wasserstoff auf Kurs bringen: Produktionskosten senken und Nachfrage anreizen

Diskussionspapier von NRW.Energy4Climate GmbH (Hrsg.) im Rahmen der Initiative IN4climate.NRW

Malte Küper / Christian Scholz* / Elisa Kügler* / Katharina Knoop* Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Nordrhein-Westfalen verfügt über hervorragende Voraussetzungen, um als Keimzelle der nationalen und europäischen Wasserstoffwirtschaft zu fungieren.

Eine energieintensive Industrie mit hoher Wasserstoffnachfrage, eine große Wasserstoffleitungsnetzdichte im Rahmen der Entstehung des Wasserstoffkernnetzes, gute Importzugänge über deutsche, niederländische und belgische Seehäfen sowie eine strategisch günstige Lage im zukünftigen Zentrum des European Hydrogen Backbones. Hinzu kommen der stetige Ausbau der Erneuerbaren Energien, geologische Wasserstoffspeicherpotenziale, der innovative Maschinen- und Anlagenbau sowie ein klares Bekenntnis der Landesregierung zur Wasserstoffwirtschaft.

In der Realität bleibt die Umsetzung noch hinter den Ambitionen zurück: Lokale Elektrolyseprojekte kämpfen mit herausfordernden regulatorischen Vorgaben und geringer Wirtschaftlichkeit, gleich-zeitig werden dringend benötigte Abnahme zusagen von Unternehmen nur zögerlich gegeben. Es bleibt das zentrale Henne-Ei-Dilemma: Es fehlt an verbindlicher Wasserstoffnachfrage und zugleich an einem gesicherten Angebot zu wettbewerbsfähigen Preisen, mit möglichen Auswirkungen auf die Dynamik beim Infrastrukturaufbau.

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat bereits zentrale strategische Weichen gestellt. Gemeinsam gilt es nun, auf Bundes- und EU-Ebene konsequent die notwendigen Maßnahmen für einen erfolgreichen Wasserstoffhochlauf anzustoßen. Es braucht kostensenkende Instrumente und gezielte Nachfrageanreize, um sowohl die gesetzten Klima-ziele einzuhalten als auch die Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen zu erhalten. Dafür ist ebenfalls eine klarere Positionierung der bundespolitischen Ebene erforderlich.

Wasserstofferzeugung

Seit einigen Jahren werden in Nordrhein-Westfalen mehrere Elektrolyseure mit einer Gesamtleistung von35 Megawatt betrieben. Weitere Vorhaben mit einer kumulierten Kapazität von mehr als 200 Megawat tbefinden sich in der fortgeschrittenen Planung beziehungsweise im Bau oder verfügen über eine Investitionsentscheidung und sollen in den nächsten Jahren umgesetzt werden. Zusätzlich liegen Konzepte für Elektrolyseprojekte mit einer Gesamtleistung von rund einem Gigawatt vor, über deren Realisierung noch final entschieden werden muss.

In Nordrhein-Westfalen wie auch bundesweit stehen Elektrolyseprojekte derzeit vor erheblichen Hürden: Hohe Investitions- und Betriebskosten sowie eine knappe Verfügbarkeit geeigneter sogenannter „Power Purchase Agreements“, kurz PPAs. Hinzu kommen langwierige und komplexe Genehmigungsverfahren sowie eine streng ausgestaltete EU-Regulatorik, die zu einer geringen Anlagenauslastung führt und vor allem kleinere und mittlere Akteure finanziell und organisatorisch überfordert.
 

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Wasserstoff auf Kurs bringen: Produktionskosten senken und Nachfrage anreizen

Diskussionspapier von NRW.Energy4Climate GmbH (Hrsg.) im Rahmen der Initiative IN4climate.NRW

Malte Küper / Christian Scholz* / Elisa Kügler* / Katharina Knoop* Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

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