Die Quote für den Glasfaser-Ausbau stieg von rund 53 Prozent im Vorjahr auf inzwischen 62 Prozent. Damit erreicht das Glasfasernetz bereits 28,7 Millionen Haushalte und Unternehmen – das heißt, dass die Infrastruktur in unmittelbarer Nähe der Grundstücksgrenze vorbeiführt.
BREKO Marktanalyse 2026
Gutachten der IW Consult im Auftrag des BREKO Bundesverband Breitbandkommunikation e.V.
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Die Quote für den Glasfaser-Ausbau stieg von rund 53 Prozent im Vorjahr auf inzwischen 62 Prozent. Damit erreicht das Glasfasernetz bereits 28,7 Millionen Haushalte und Unternehmen – das heißt, dass die Infrastruktur in unmittelbarer Nähe der Grundstücksgrenze vorbeiführt.
Bis Jahresende sollen den Daten zufolge zwei von drei Haushalten und Unternehmen erschlossen sein. Tatsächlich angebunden – also mit einer Leitung bis ins Gebäude – sind bislang rund 30 Prozent.
Im Norden ist der Ausbau am weitesten fortgeschritten. Schleswig-Holstein führt mit einer Ausbauquote von 94 Prozent das Bundesländer-Ranking an, gefolgt von Hamburg mit 93 Prozent und Bremen mit 89 Prozent. Am unteren Ende der Tabelle liegen die süddeutschen Flächenländer: Bayern kommt auf 53 Prozent, Baden-Württemberg sogar nur auf 45 Prozent – beide liegen damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Auch bei der Glasfaseranschlussquote liegen die norddeutschen Länder vorn.
Trotz aller Fortschritte sehen die Netzbetreiber bundesweit die Investitionsbedingungen nicht positiv. Bei den Materialkosten meldet mehr als jeder vierte Netzbetreiber (27 Prozent) einen starken Anstieg in den vergangenen drei Jahren. Hinzu kommen gestiegene Finanzierungs- und Arbeitskosten.
BREKO Marktanalyse 2026
Gutachten der IW Consult im Auftrag des BREKO Bundesverband Breitbandkommunikation e.V.
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Glasfaserausbau binnen vier Jahren mehr als verdoppelt
Bei sechs von zehn Haushalten und Unternehmen liegt Glasfaser inzwischen vor der Tür, bei drei von zehn im Haus. Das zeigt ein Gutachten, das die IW Consult für den Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) erstellt hat.
IW
Wirtschaftliche Lage und Perspektiven des Landes Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen (NRW) befindet sich mitten in zentralen strukturpolitischen Herausforderungen, verfügt jedoch zugleich als größtes Bundesland über erhebliche Stärken und Chancen.
IW