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Externe Veröffentlichung 3. Januar 2022 Hagen Lesch in Sozialer Fortschritt Staat und Tarifautonomie: Eine institutionentheoretische Analyse

Der Staat räumt den Tarifparteien das Recht ein, Löhne und Arbeitsbedingungen autonom zu regeln. Während der Staat und die staatlichen Institutionen dem Gemeinwohl verpflichtet sind und dabei allokative und distributive Ziele gegeneinander abwägen, verfolgen die Tarifparteien Mitgliederinteressen.

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Eine institutionentheoretische Analyse
Externe Veröffentlichung 3. Januar 2022 Hagen Lesch in Sozialer Fortschritt

Staat und Tarifautonomie: Eine institutionentheoretische Analyse

Hagen Lesch in Sozialer Fortschritt Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Der Staat räumt den Tarifparteien das Recht ein, Löhne und Arbeitsbedingungen autonom zu regeln. Während der Staat und die staatlichen Institutionen dem Gemeinwohl verpflichtet sind und dabei allokative und distributive Ziele gegeneinander abwägen, verfolgen die Tarifparteien Mitgliederinteressen.

Anhand einer Prinzipal-Agent-Struktur wird untersucht, mit welchen Instrumenten der Staat die nötige Loyalität der Tarifparteien einfordern kann. Dabei zeigt sich, dass der Staat dann erfolgreich steuert, wenn er eine allokative Präferenz hat, mangelnde Loyalität sanktioniert statt alimentiert und sich des Instruments der Drohung bedient. Die Wirkung kann durch Außenseiterkonkurrenz verstärkt werden. Hat der Staat eine distributive Präferenz, muss er Außenseiterkonkurrenz zurückdrängen.

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Staat und Tarifautonomie: Eine institutionentheoretische Analyse

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