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IW-Policy Paper Nr. 1 8. Januar 2015 Hagen Lesch / Paula Hellmich Das Tarifeinheitsgesetz: Juristischer Balanceakt mit ökonomischer Wirkung

Die Bundesregierung hat ein Gesetz vorgelegt, mit dem sie den Grundsatz der Tarifeinheit wiederherstellen will. Zentrales Element ist eine Mehrheitsregel.

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Juristischer Balanceakt mit ökonomischer Wirkung
IW-Policy Paper Nr. 1 8. Januar 2015 Hagen Lesch / Paula Hellmich

Das Tarifeinheitsgesetz: Juristischer Balanceakt mit ökonomischer Wirkung

Hagen Lesch / Paula Hellmich Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Die Bundesregierung hat ein Gesetz vorgelegt, mit dem sie den Grundsatz der Tarifeinheit wiederherstellen will. Zentrales Element ist eine Mehrheitsregel.

Bei kollidierenden Tarifverträgen setzt sich der Tarifvertrag der Mehrheitsgewerkschaft durch. Das ist die Gewerkschaft, die im Geltungsbereich die meisten Mitglieder organisiert. Mit dieser Regelung wagt die Bundesregierung einen juristischen Balanceakt mit großer ökonomischer Wirkung. Die Regelung vermeidet eine weitere Fragmentierung des deutschen Tarifsystems und erhöht den Anreiz für konkurrierende Gewerkschaften, miteinander zu kooperieren. Damit werden kumulierende Konfliktrisiken in Tarifverhandlungen künftig vermieden. Sie treten nur in Fällen tarifpluraler Strukturen auf, die von den Tarifparteien autonom vereinbart werden. Außerdem verhindert die Regelung, dass Organisationsstreitigkeiten zwischen Gewerkschaften, die besonders konfliktintensiv ablaufen können, sich auf Tarifverhandlungen auswirken können.

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Juristischer Balanceakt mit ökonomischer Wirkung
IW-Policy Paper Nr. 1 8. Januar 2015 Hagen Lesch / Paula Hellmich

Das Tarifeinheitsgesetz: Juristischer Balanceakt mit ökonomischer Wirkung

Hagen Lesch / Paula Hellmich Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

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