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Externe Veröffentlichung 8. Dezember 2025 Simon Gerards Iglesias House of Broken Dreams: Wie uns die Investitionsschwäche ausbremst

Ein Land, das zu wenig und falsch investiert, kann auf Dauer nicht gedeihen. Doch genau das ist Deutschlands Problem – ökonomisch, institutionell, mentalitätsgeschichtlich.

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Wie uns die Investitionsschwäche ausbremst
Externe Veröffentlichung 8. Dezember 2025 Simon Gerards Iglesias

House of Broken Dreams: Wie uns die Investitionsschwäche ausbremst

Simon Gerards Iglesias Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Ein Land, das zu wenig und falsch investiert, kann auf Dauer nicht gedeihen. Doch genau das ist Deutschlands Problem – ökonomisch, institutionell, mentalitätsgeschichtlich.

Die Investitionsschwäche ist kein neues Phänomen, aber heute gefährlicher denn je. Was ist jetzt zu tun? Der Folksong „House of Broken Dreams“ von Crosby, Stills and Nash (1989) handelt von gescheiterten Ambitionen und versandeter Modernisierung. So, wie das Haus metaphorisch für geplatzte Träume steht, so ist die Investitionsschwäche hierzulande ein Symptom für politische und wirtschaftliche Versäumnisse, die die Grundlage des Wohlstands bedrohen: die Industrie.

Seit 2018 ist die Industrieproduktion rückläufig; seit mehr als zwei Jahren schrumpft die Beschäftigung im verarbeitenden Gewerbe; im April 2025 waren in der Industrie saisonbereinigt 175.000 Personen weniger beschäftigt als im April 2023.[1] In Zeiten der Dekarbonisierung und hoher Energiepreise ist der Industriestandort Deutschland akut gefährdet. Ohne eine wirksame politische Flankierung wird die klimapolitisch notwendige Transformation zum weiteren Niedergang der Industrie führen.

Es kommt allerdings auf die richtigen Instrumente an. Politisch forcierte Ansiedlungsprojekte wie Intel oder Wolfspeed scheiterten vorerst, was den Eindruck verstärkte, Deutschland habe an Attraktivität verloren. 2023 floss laut Deutscher Bundesbank weniger ausländisches Investment nach Deutschland als 1999, 2024 lag das Investitionsniveau unter dem Niveau von 2005. Analog dazu fiel Deutschland im Wettbewerbsranking des International Institute for Management Development (IMD) von Platz 6 (2014) auf Platz 24 (2024).[2] Schwaches Wachstum, hohe Steuerlast, Bürokratie, Infrastrukturschäden, aber auch politische Unsicherheit tragen zum negativen Erscheinungsbild der deutschen Industrie bei.

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Externe Veröffentlichung 8. Dezember 2025 Simon Gerards Iglesias

House of Broken Dreams: Wie uns die Investitionsschwäche ausbremst

Simon Gerards Iglesias Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

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