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Externe Veröffentlichung 25. Februar 2025 Michael Hüther im ifo Schnelldienst Im Wettstreit der großen Mächte: Geopolitik dominiert Geoökonomie

Die Weltwirtschaft sieht sich angesichts erheblicher geopolitischer Risiken mit enormen Herausforderungen konfrontiert.

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Geopolitik dominiert Geoökonomie
Externe Veröffentlichung 25. Februar 2025 Michael Hüther im ifo Schnelldienst

Im Wettstreit der großen Mächte: Geopolitik dominiert Geoökonomie

Michael Hüther im ifo Schnelldienst Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Die Weltwirtschaft sieht sich angesichts erheblicher geopolitischer Risiken mit enormen Herausforderungen konfrontiert.

Wohlstandsverlust durch geopolitische Risiken

Der Krieg in der Ukraine dauert mittlerweile drei Jahre an, und die deutsche Wirtschaft spürt weiterhin die Auswirkungen der Energiepreiskrise. Mehr denn je ist die Sicherheit Deutschlands durch das expansive und imperialistische Vorgehen Russlands bedroht. Die zunehmende Kriegsmüdigkeit im Westen, insbesondere in den USA, sowie ein mögliches Kriegsende werden nicht mehr Sicherheit schaffen, sondern könnten vielmehr den Auftakt zu einer neuen Ära territorialer Konflikte bilden – mit unabsehbaren Folgen für die Weltwirtschaft.

Auch jenseits der Gefahr eines weiterlaufenden Territorialkonflikts steht Deutschland inmitten militärischer und geopolitischer Konfliktfelder, mit verheerenden wirtschaftlichen Konsequenzen. Besonders sichtbar wird dies durch hybride Angriffe Russlands, Chinas und Staaten wie dem Iran auf europäische Infrastrukturen sowie durch eine deutliche Zunahme von Cyberattacken (BMI 2024). Deutschland ist auf diese Bedrohungen nur unzureichend vorbereitet, wie der IMD Digital Competitiveness Report zeigt (IMD 2024). Diese Angriffe, die als Vorboten eines möglichen direkten militärischen Konflikts gelten können, verdeutlichen das erhebliche Gefährdungspotenzial für die deutsche Volkswirtschaft. Zugleich stellen sie eine ernsthafte Bedrohung für die demokratische Verfasstheit der Gesellschaft dar (Jungwirth et al. 2023).

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