Die Weltwirtschaft sieht sich angesichts erheblicher geopolitischer Risiken mit enormen Herausforderungen konfrontiert.
Im Wettstreit der großen Mächte: Geopolitik dominiert Geoökonomie
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Die Weltwirtschaft sieht sich angesichts erheblicher geopolitischer Risiken mit enormen Herausforderungen konfrontiert.
Wohlstandsverlust durch geopolitische Risiken
Der Krieg in der Ukraine dauert mittlerweile drei Jahre an, und die deutsche Wirtschaft spürt weiterhin die Auswirkungen der Energiepreiskrise. Mehr denn je ist die Sicherheit Deutschlands durch das expansive und imperialistische Vorgehen Russlands bedroht. Die zunehmende Kriegsmüdigkeit im Westen, insbesondere in den USA, sowie ein mögliches Kriegsende werden nicht mehr Sicherheit schaffen, sondern könnten vielmehr den Auftakt zu einer neuen Ära territorialer Konflikte bilden – mit unabsehbaren Folgen für die Weltwirtschaft.
Auch jenseits der Gefahr eines weiterlaufenden Territorialkonflikts steht Deutschland inmitten militärischer und geopolitischer Konfliktfelder, mit verheerenden wirtschaftlichen Konsequenzen. Besonders sichtbar wird dies durch hybride Angriffe Russlands, Chinas und Staaten wie dem Iran auf europäische Infrastrukturen sowie durch eine deutliche Zunahme von Cyberattacken (BMI 2024). Deutschland ist auf diese Bedrohungen nur unzureichend vorbereitet, wie der IMD Digital Competitiveness Report zeigt (IMD 2024). Diese Angriffe, die als Vorboten eines möglichen direkten militärischen Konflikts gelten können, verdeutlichen das erhebliche Gefährdungspotenzial für die deutsche Volkswirtschaft. Zugleich stellen sie eine ernsthafte Bedrohung für die demokratische Verfasstheit der Gesellschaft dar (Jungwirth et al. 2023).
Im Wettstreit der großen Mächte: Geopolitik dominiert Geoökonomie
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
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Ideen wie den Tankrabatt hat der Kanzler früher selbst abgelehnt. Unter Druck holt die Politik sie trotzdem wieder hervor und bereitet schon die nächsten Wohltaten vor, schreibt IW-Direktor Michael Hüther in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt.
IW
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Zerbröselt der Rentenkompromiss, wenn die Bundesregierung doch an der vorzeitigen Rente für besonders langjährig Versicherte festhält? IW-Ökonomin Ruth Maria Schüler erklärt im Interview, warum es wichtig ist, alle Punkte des Pakets umzusetzen.
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