Zum Jahresauftakt des Unternehmensverbands Ratingen e.V. skizzierte IW-Direktor Michael Hüther, welche Themenschwerpunkte von der neuen Bundesregierung angegangen werden müssen. Dabei wies er besonders auf die in allen Bereichen bestehenden Unsicherheiten hin, ebenso wie auf die Abhängigkeit Deutschlands vom Export bei gleichzeitiger Dringlichkeit der De-Karbonisierung. Auch Konflikte über die Ausgestaltung des europäischen Green Deals seien zu lösen, Deutschland müsse im Bereich der Digitalisierung weiter aufholen.
„Alles gleichzeitig und jetzt – Wie die neue Bundesregierung auf die großen Disruptionen reagieren muss”
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Zum Jahresauftakt des Unternehmensverbands Ratingen e.V. skizzierte IW-Direktor Michael Hüther, welche Themenschwerpunkte von der neuen Bundesregierung angegangen werden müssen. Dabei wies er besonders auf die in allen Bereichen bestehenden Unsicherheiten hin, ebenso wie auf die Abhängigkeit Deutschlands vom Export bei gleichzeitiger Dringlichkeit der De-Karbonisierung. Auch Konflikte über die Ausgestaltung des europäischen Green Deals seien zu lösen, Deutschland müsse im Bereich der Digitalisierung weiter aufholen.
Letztlich führe der demographische Wandel auch im Westen Deutschlands zum Rückgang der Erwerbsbevölkerung; hier könne man neben der Erhöhung der Erwerbstätigenquote durch mehr Jobangebote für berufstätige Mütter auch durch Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit wie in Schweden und der Schweiz den Arbeitsmarkt stützen. An den Schulen müsse die Digitalisierung vorangebracht und die Ganztagsinfrastruktur augebaut werden. Es gehe auch darum, den Fokus mehr auf Menschen mit Migrationshintergrund zu legen, um der wachsenden Fachkräftelücke zu begegnen. Eine nationale Weiterbildungsstrategie könne helfen, es müsse jedoch dafür ein größerer Bezug zum Arbeitsmarkt hergestellt werden als bisher.
Man solle auch daran denken, überschuldeten Kommunen einen Neustart zu ermöglichen. Durch die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung könne man erhebliche Modernisierungspotentiale heben.
Bei der notwendigen Beschleunigung des Ausbaus erneuerbarer Energien müsse sowohl auf die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft als auch auf die wirtschaftlichen Folgen für Haushalte mit niedrigen Einkommen geachtet werden.
Bei Interesse können Sie die Präsentation von Prof. Hüther für den persönlichen Gebrauch gern bei der UVR-Geschäftsstelle unter [email protected] anfordern.
„Alles gleichzeitig und jetzt – Wie die neue Bundesregierung auf die großen Disruptionen reagieren muss”
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Wer baut die Zukunft? Fachkräftemangel als Bremse für Wachstum und Investitionen in Deutschland
Das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) bietet eine vielversprechende Chance für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Gelingen Infrastruktur-Modernisierung und Klima-Transformation, profitieren Unternehmen, Beschäftigte und die Gesellschaft insgesamt.
IW
Erbschaftsteuer vor Gericht: Die Folgen für Unternehmen
Das Bundesverfassungsgericht prüft die steuerliche Begünstigung von Betriebsvermögen. IW-Direktor Michael Hüther und Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup diskutieren im Handelsblatt-Podcast „Economic Challenges“ über die Folgen einer Reform für Unternehmen.
IW