Für den IW Financial Expert Survey werden quartalsweise die Volkswirte von Banken und Versicherungen zu ihrer Einschätzung für die kommenden drei und sechs Monate befragt
4. Quartal 2017: IW Financial Expert Survey
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Für den IW Financial Expert Survey werden quartalsweise die Volkswirte von Banken und Versicherungen zu ihrer Einschätzung für die kommenden drei und sechs Monate befragt
Die Auswertung der Prognosen für das 4. Quartal 2017 zeigt, dass die Experten für die kommenden sechs Monate mehrheitlich mit steigenden kurzfristigen und langfristigen Zinsen rechnen. Im Durchschnitt über alle Prognostiker, ist davon auszugehen, dass der Kurzfristzins und der Langfristzins in den kommenden sechs Monaten um 0,02 Prozentpunkte und 0,21 Prozentpunkte steigen werden. Bei der Entwicklung des DAX und des Stoxx 50 herrscht allerdings Uneinigkeit zwischen Anstieg und Fall, so dass die durchschnittliche Prognose über alle befragten Experten eine Seitwärtsbewegung anzeigt. Für den Stoxx 50 deutet die durchschnittliche Prognose auf einen Anstieg von 1,5 Prozent hin, während sie für den DAX einen Rückgang von 0,5 Prozent anzeigt. Auf stärkere Rückgänge weisen die Konsensprognosen beim Außenwert des Euro und beim Ölpreis hin. Für den Euro deutet die Durchschnittsprognose auf eine Abwertung gegenüber dem US-Dollar um 2,5 Prozent hin und für den Ölpreis deutet sie auf ein Absinken um 6,9 Prozent hin.
Bei der Auswertung der Prognosegüte aller 3- und 6-Monatsprognosen der befragten Experten für die letzten 12 Quartale konnten die Experten der DZ Bank ihren ersten Platz als bester Richtungsprognostiker verteidigen. Den zweiten und dritten Platz belegten die Prognostiker der UniCredit und der Hamburger Sparkasse. Bei den besten Punktprognostikern konnte die National-Bank ihren ersten Platz verteidigen gefolgt von der Commerzbank und der Nord/LB.
4. Quartal 2017: IW Financial Expert Survey
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
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