Seit der Jahrtausendwende nimmt die Anzahl der Einwohner in den deutschen Metropolräumen und Großstädten wieder zu. Das gilt auch für Ostdeutschland. Mit der stark angestiegenen Zuwanderung aus Mittelosteuropa und infolge der Krise in Südeuropa dürfte sich der Wachstumstrend in den deutschen Städten fortsetzen. Die steigende Studierneigung der Schulabgänger begünstigt die Urbanisierung zusätzlich. Dagegen wird sich der Bevölkerungsrückgang in vielen Teilen des Landes beschleunigen. In dem folgenden Beitrag werden Entwicklungsszenarien für die sieben größten deutschen Metropolregionen und die Städte mit mehr als einer halben Million Einwohner bis zum Jahr 2030 vorgestellt. Außerdem werden die Folgen der zunehmenden Diskrepanz zwischen den wachsenden Zentren und einer von Rückgang und Alterung der Bevölkerung geprägten Peripherie diskutiert.
Konzentrations- und Schrumpfungsprozesse in deutschen Regionen und Großstädten bis 2030
IW-Trends
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Klaus-Heiner Röhl: Konzentrations- und Schrumpfungsprozesse in deutschen Regionen und Großstädten bis 2030
IW-Trends
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Aktivrente: Enorme Kosten bei zweifelhaftem Nutzen
Heute hat das Bundeskabinett die Pläne für eine Aktivrente absegnet. Davon verspricht sich die Bundesregierung mehr Fachkräfte und eine Entlastung der Rentenkasse. Beides ist höchst zweifelhaft – und möglicherweise rechtlich angreifbar.
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Aktivrente kostet 2,8 Milliarden Euro
Die neue Bundesregierung will Rentner dazu bewegen, neben ihrem Ruhestand weiterzuarbeiten. Die Idee: Bis zu 2.000 Euro monatlich können Rentner mit der sogenannten Aktivrente steuerfrei hinzuverdienen. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt: Die Maßnahme ist teuer, der Nutzen ungewiss.
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