1. Home
  2. Studien
  3. Unternehmensinsolvenzen: Anhaltender Rückgang bei fortbestehenden regionalen Differenzen
IW-Trends Nr. 3 31. Juli 2016 Klaus-Heiner Röhl / Gerit Vogt Unternehmensinsolvenzen: Anhaltender Rückgang bei fortbestehenden regionalen Differenzen

Die Zahl der zahlungsunfähigen Firmen in Deutschland sinkt seit mehreren Jahren. Gleichzeitig werden jedoch auch weniger Firmen gegründet – ein Zeichen schwindender Innovationskraft?

PDF herunterladen
Anhaltender Rückgang bei fortbestehenden regionalen Differenzen
IW-Trends Nr. 3 31. Juli 2016 Klaus-Heiner Röhl / Gerit Vogt

Unternehmensinsolvenzen: Anhaltender Rückgang bei fortbestehenden regionalen Differenzen

Klaus-Heiner Röhl / Gerit Vogt Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Die Zahl der zahlungsunfähigen Firmen in Deutschland sinkt seit mehreren Jahren. Gleichzeitig werden jedoch auch weniger Firmen gegründet – ein Zeichen schwindender Innovationskraft?

Seit dem letzten Höhepunkt im Jahr 2003 geht die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland tendenziell zurück. Eine Ausnahme bilden die Krisenjahre 2008 und 2009. Für 2016 wird mit 22.000 Insolvenzfällen ein neuer Tiefststand seit der Jahrtausendwende erwartet. Der kräftige Rückgang der Unternehmensinsolvenzen seit 2003 lässt sich sowohl insgesamt als auch auf der Bundesländer-Ebene durch die positive Wirtschaftsentwicklung als entscheidendem gesamtwirtschaftlichem Faktor und die zunehmende Eigenkapitalquote der Unternehmen als unternehmensindividuelle Einflussgröße erklären. Der rückläufigen Insolvenzzahl steht aber eine ähnliche Abnahme der Gründungszahlen gegenüber. Die sogenannte Turbulenzrate in der Wirtschaft, die die Summe aus Gründungen und Schließungen zum Unternehmensbestand in Relation setzt, ist damit ebenfalls rückläufig. Dies kann eine abnehmende Modernisierung signalisieren. Diese Interpretation wird durch die schwache Produktivitätsentwicklung gestützt.

PDF herunterladen
Anhaltender Rückgang bei fortbestehenden regionalen Differenzen
IW-Trends Nr. 3 31. Juli 2016 Klaus-Heiner Röhl / Gerit Vogt

Unternehmensinsolvenzen: Anhaltender Rückgang bei fortbestehenden regionalen Differenzen

Klaus-Heiner Röhl / Gerit Vogt Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Wirtschaftliches Wachstum im demografischen Wandel
IW-Trends 17. Oktober 2026 Philipp Deschermeier / Michael Grömling / Holger Schäfer

Wirtschaftliches Wachstum im demografischen Wandel

Die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter wird in Deutschland demografisch bedingt bis zum Jahr 2040 um 4,3 Millionen oder 7,7 Prozent sinken.

Philipp Deschermeier / Michael Grömling / Holger Schäfer IW

Artikel lesen
IW-Trends Nr. 3 29. September 2026 Dominik Enste / Jennifer Potthoff / Augustin Renz

Ehrlichkeit im Ländervergleich: Der Honesty-Attitude-Behavior-Gap

Ehrlichkeit senkt Transaktionskosten und ist damit eine Voraussetzung funktionierender wirtschaftlicher Zusammenarbeit. Bisher wurden ehrliche Einstellungen und ehrliches Verhalten überwiegend getrennt untersucht.

Dominik Enste / Jennifer Potthoff / Augustin Renz IW

Inhaltselement mit der ID 8880