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Gutachten 6. Juni 2025 Johannes Ewald / Henry Goecke / Felix Heyer / Hanno Kempermann / Pekka Sagner Wohnen in Deutschland 2025

Für ein Eigenheim müssen 2025 durchschnittlich 3.081 € je m² investiert werden, zeigt die große Studie „Wohnen in Deutschland 2025“ des Verbands der Sparda-Banken, umgesetzt von der IW Consult GmbH, dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) und dem Institut für Demoskopie Allensbach (IfD).

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Wohnen in Deutschland 2025
Gutachten 6. Juni 2025 Johannes Ewald / Henry Goecke / Felix Heyer / Hanno Kempermann / Pekka Sagner

Wohnen in Deutschland 2025

Studie für den Verband der Sparda-Banken e.V.

Johannes Ewald / Henry Goecke / Felix Heyer / Hanno Kempermann / Pekka Sagner Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Für ein Eigenheim müssen 2025 durchschnittlich 3.081 € je m² investiert werden, zeigt die große Studie „Wohnen in Deutschland 2025“ des Verbands der Sparda-Banken, umgesetzt von der IW Consult GmbH, dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) und dem Institut für Demoskopie Allensbach (IfD).

Nach verhaltener oder sogar rückläufiger Preisentwicklung von 2022 bis 2024 ziehen die Preise von 2024 bis 2025 in 82 Prozent der Regionen wieder an – insgesamt um durchschnittlich 2,3 Prozent. Seit 2012 stiegen die Preise sogar um durchschnittlich 109,4 Prozent. Das entspricht einem jährlichen Zuwachs von 5,8 Prozent.

Der ausgeprägte Wunsch nach Wohneigentum ist in der Bevölkerung weiterhin tief verankert. Doch nur 45 Prozent der Bevölkerung sind Immobilieneigentümer. Bei freier Wahl würden drei Viertel der Bewohner Deutschlands gerne in den eigenen vier Wänden wohnen. Somit besteht ein Potenzial von 20,6 Millionen Einwohnern, die vom eigenen Haus oder der eigenen Wohnung träumen, aber zur Miete wohnen. Diese Menschen bei Ihrem Traum zu unterstützen, lohnt sich: 98 Prozent der Eigentümer sind mit der eigenen Wohnsituation zufrieden oder sogar sehr zufrieden.

Im Mittelpunkt stehen bei der 2025er-Ausgabe (inter-)nationale Best-Practice-Beispiele für die Stärkung der Wohneigentumskultur und effizienteres Bauen in Deutschland. Serielles Bauen ist im Durchschnitt 22 Prozent günstiger und etwa 16 Monate schneller als herkömmlicher Neubau. Mit flexibleren Standards könnten 15 Prozent der Kosten gespart werden.

Die Bevölkerung sieht beim Thema Wohnen auch die Politik in der Pflicht. 69 Prozent sehen Potenzial in der Beschleunigung von Genehmigungsprozessen. Für 54 Prozent wäre die Abschaffung der Grunderwerbsteuer eine willkommene Maßnahme. Grundsätzlich würden 67 Prozent der Mieter mit Erwerbsplänen auch eine sanierungsbedürftige Wohnimmobilie kaufen.

Der Zuzug in die Regionen treibt die Preise: Im Durchschnitt haben die Regionen seit 2012 höhere Preissteigerungen erfahren, die auch stärker gewachsen sind. Die jüngeren zieht es in der Regel in Städte und Metropolen: Alle Metropolen verzeichnen starke Wanderungsgewinne bei den Einwohnern von 18 bis unter 30. Auf Berlin (76,8 je 1.000 Einwohner der Altersgruppe) folgen beim Wanderungssaldo München (72,1) und Düsseldorf (70,1). Familien hingegen ziehen verstärkt in das direkte günstigere Umland und pendeln zu ihren Arbeitsplätzen: In die sieben Metropolen pendeln täglich insgesamt fast 2,6 Mio. Menschen. Das hat deutliche Auswirkungen auf die Immobilienpreise im Umland. Um vier der sieben Metropolen sind in den letzten fünf Jahren die Preise im Umland durchschnittlich stärker gestiegen als in den Metropolen selbst. Voraussichtlich wird der jährliche Neubaubedarf bis 2030 um Köln, Frankfurt am Main, Düsseldorf und Stuttgart sogar größer sein als in den Metropolen selbst.

Die umfassende Analyse des Wohnimmobilienmarktes „Wohnen in Deutschland 2025“ betrachtet schwerpunktmäßig regionale Preisentwicklungen in Deutschland, bietet einen Fokus für Metropolen und deren Umland und ordnet die Erschwinglichkeit von Immobilien in den einzelnen Regionen ein. Außerdem werden Wanderungs- und Pendlerbewegungen sowie die zukünftige Entwicklung des Immobilienmarktes auf Kreisebene untersucht. Ergänzt wird die Studie durch die Ergebnisse einer großen repräsentativen Bevölkerungsbefragung zu den Wohnpräferenzen der Bevölkerung Deutschlands.

Das Online-Tool zur Studie ist unter www.sparda-wohnen2025.de verfügbar. Hier können Sie detaillierte Informationen zu Ihrer gewünschten Region interaktiv abrufen und vergleichen. Selbstverständlich steht Ihnen die Sparda-Studie „Wohnen in Deutschland 2025“ dort auch zum Download bereit.

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Was kostet eine eigene Immobilie? Übersicht Deutschland

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Studie für den Verband der Sparda-Banken e.V.

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