1. Home
  2. Studien
  3. Digitalisierung, Industrie 4.0, Big Data
IW-Report Nr. 24 13. Juli 2016 Roman Bertenrath / Hans-Peter Klös / Oliver Stettes Digitalisierung, Industrie 4.0, Big Data

Wie digitalisiert ist die deutsche Wirtschaft? Welche Faktoren sind erfolgsentscheidend? Der IW-Report liefert einen Überblick über aktuelle Entwicklungen und die Verbreitung von Digitalisierung und Industrie 4.0 in Deutschland, beleuchtet die Veränderungen von Arbeitsmarkt und Arbeitswelt und erörtert Maßnahmen, die Unternehmen ergreifen können.

PDF herunterladen
Digitalisierung, Industrie 4.0, Big Data
IW-Report Nr. 24 13. Juli 2016 Roman Bertenrath / Hans-Peter Klös / Oliver Stettes

Digitalisierung, Industrie 4.0, Big Data

IW-Report

Roman Bertenrath / Hans-Peter Klös / Oliver Stettes Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Wie digitalisiert ist die deutsche Wirtschaft? Welche Faktoren sind erfolgsentscheidend? Der IW-Report liefert einen Überblick über aktuelle Entwicklungen und die Verbreitung von Digitalisierung und Industrie 4.0 in Deutschland, beleuchtet die Veränderungen von Arbeitsmarkt und Arbeitswelt und erörtert Maßnahmen, die Unternehmen ergreifen können.

Gesamtwirtschaftlich betrachtet ist Digitalisierung für sich genommen kein neuer Trend. Die Mehrheit der Beschäftigten arbeitet bereits heute mit Computern, in rund zwei Dritteln der Unternehmen gibt es eine eigene Website. Wirklich neu und zur „Wirtschaft 4.0“ wird Digitalisierung erst, wenn sie in Kombination mit Automatisierung und Vernetzung betrachtet und damit zur „Industrie 4.0“ wird. Im Mittelpunkt von „Industrie 4.0“ steht die echtzeitfähige, intelligente, horizontale und vertikale Vernetzung von Menschen, Maschinen, Objekten und IKT-Systemen (Informations- und Kommunikationstechnik-Systemen) zum dynamischen Management von komplexen Systemen (BMWi, 2015a).

Nach mehrheitlicher Auffassung befindet sich „Wirtschaft 4.0“ derzeit überwiegend noch in einer frühen Umsetzungsphase. Allerdings bietet insbesondere die Gestaltung der sogenannten Enabler-Ebene ein weites und schnell wachsendes interdisziplinäres Handlungsfeld. Dabei geht es um externe Enabler wie Technologien, Datensicherheit, Datenrecht, Standards, Infrastruktur sowie um interne Enabler wie Fachkräfte, Unternehmensorganisation, Unternehmensstrategie und Prozessen.

„Industrie 4.0“ ist im Kern zunächst ein Technikthema, bei dem es um Sensorik, Auto-ID-Technologien, Robotics, Automatisierung, IT-Systemtechnik, Virtualisierungs- und Simulationstechniken, Datenanalyse, Big Data, Internettechnologien und Cloud Computing geht. Ziel ist die Schaffung von mehr Effizienz durch sinkende Leerkosten, skalierbare Losgrößen bis zur Losgröße von nur eins sowie die Etablierung datengetriebener neuer Produkte und Geschäftsmodelle, die eine Monetarisierung von digitalisierten Produkten und Prozessen erlauben.

Aus ökonomischer Perspektive konstitutiv für „Industrie 4.0“ sind drei Elemente: Automatisierung, Virtualisierung und Vernetzung. Mindestens zwei der drei Merkmale müssen erfüllt sein, damit von Industrie 4.0 gesprochen werden kann. Zentrale Merkmale eines „Geschäftsmodells 4.0“ sind mit IT ansteuerbare Anlagen und Produkte, der Einsatz von Datenanalyse und Algorithmen, der Verkauf digitalisierter Produkte, die digitale Vernetzung mit Kunden sowie eine interaktive Vernetzung mit Partnern in der Wertschöpfungskette.

PDF herunterladen
Digitalisierung, Industrie 4.0, Big Data
IW-Report Nr. 24 13. Juli 2016 Roman Bertenrath / Hans-Peter Klös / Oliver Stettes

Roman Bertenrath / Hans-Peter Klös / Oliver Stettes: Digitalisierung, Industrie 4.0, Big Data

IW-Report

Roman Bertenrath / Hans-Peter Klös / Oliver Stettes Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Digitale Souveränität: Die Rechnung, die niemand macht
Gastbeitrag 2. November 2026 Barbara Engels im IX-Magazin für Professionelle IT

Digitale Souveränität: Die Rechnung, die niemand macht

Wie lange würde es dauern, die Daten Ihres Unternehmens aus dem wichtigsten Cloud-Dienst herauszuholen? Und steht diese Zahl in irgendeiner Wirtschaftlichkeitsrechnung? Die erste Frage können viele ITler beantworten, die zweite vermutlich nicht.

Barbara Engels im IX-Magazin für Professionelle IT IW

Artikel lesen
IW-Nachricht 31. Oktober 2026 Barbara Engels

Zwei Drittel der Unternehmen achten bei KI-Nutzung auf Souveränität

Der am Montag beginnende Digital-Gipfel der Bundesregierung hat das Ziel, Deutschland für das KI-Zeitalter zu rüsten. Dabei muss es vor allem darum gehen, dass Unternehmen und Verwaltung ihre KI-Anbieter wechseln können.

Barbara Engels IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880