Die aktuell deutlich steigenden Immobilienpreise und Mieten in den Ballungszentren und Universitätsstädten Deutschlands verdecken die Tatsache, dass die Mehrheit der Bevölkerung in Regionen lebt, in denen die Preise und Mieten entweder konstant bleiben oder sogar stark rückläufig sind: Wegfallende Nachfrage, leerstehende Häuser und steigende Infrastrukturkosten lösen in Teilen Ostdeutschlands, des Saarlands oder auch in Regionen Nord- und Süddeutschlands Negativspiralen aus.
Wohnungsleerstand – Eine wirtschaftspolitische Herausforderung
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Die aktuell deutlich steigenden Immobilienpreise und Mieten in den Ballungszentren und Universitätsstädten Deutschlands verdecken die Tatsache, dass die Mehrheit der Bevölkerung in Regionen lebt, in denen die Preise und Mieten entweder konstant bleiben oder sogar stark rückläufig sind: Wegfallende Nachfrage, leerstehende Häuser und steigende Infrastrukturkosten lösen in Teilen Ostdeutschlands, des Saarlands oder auch in Regionen Nord- und Süddeutschlands Negativspiralen aus.
Diese belasten nicht nur die dortigen Immobilienmärkte, sondern stellen auch die Finanzierbarkeit der betroffenen Kommunen insgesamt infrage. Die vorliegende IW-Position analysiert die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Nachfrage nach Wohnflächen auf Landes- und kommunaler Ebene. Darauf aufbauend wird der Zusammenhang zwischen demografischem Wandel und Leerstand diskutiert. Darüber hinaus werden verschiedene Lösungsansätze aufgezeigt, mit denen sich die notwendigen Anpassungen an eine rückläufige und alternde Bevölkerung bewältigen lassen. Anhand von zehn Thesen wird erläutert, wie das Leerstandsproblem gemindert werden kann und wie es gelingen kann, die Innenentwicklung der Städte und Gemeinden zu stärken.
Wohnungsleerstand – Eine wirtschaftspolitische Herausforderung
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Zwischen Stadt und Land: Wohneigentumsbildung im demografischen Wandel
Die vorliegende Studie untersucht, in welchem Um fang und in welchen Regionen sich die potenzielle demografisch bedingte Nachfrage jüngerer Mieterhaushalte nach Wohneigentum und das latente Wohnraumpotenzial älterer Eigentümerhaushalte gegenüberstehen.
IW
MLP Studentenwohnreport 2026
Bezahlbarer Wohnraum bleibt für Studierende auch 2026 knapp. Zwar steigen die Mieten an den untersuchten Hochschulstandorten nicht mehr so stark wie in den Vorjahren, eine echte Entspannung ist daraus aber nicht abzuleiten.
IW