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Externe Veröffentlichung 6. Oktober 2025 Hubertus Bardt in Zeitschrift für Wirtschaftspolitik Mehr Verteidigung mit mehr Schulden

In den letzten zehn Jahren lagen die deutschen Verteidigungsausgaben deutlich unter dem Wachstumspfad, der zur Erreichung der NATO-Ziele angemessen gewesen wäre.

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Hubertus Bardt in Zeitschrift für Wirtschaftspolitik Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

In den letzten zehn Jahren lagen die deutschen Verteidigungsausgaben deutlich unter dem Wachstumspfad, der zur Erreichung der NATO-Ziele angemessen gewesen wäre.

Das 2-Prozent-Ziel wurde erst 2024 erreicht. Allerdings wurde nie ein glaubwürdiger Haushaltsplan zur Stabilisierung dieser Ausgaben vorgelegt. Das neue NATO-Ziel soll nun schneller erreicht werden. Für 2028 oder 2029 wird bereits eine Quote von 3,5 Prozent angestrebt. Diese Erhöhung wird jedoch ausschließlich durch neue Kredite in Höhe von bis zu über 100 Milliarden Euro pro Jahr erreicht, die zwei Drittel der gesamten Verteidigungsausgaben ausmachen werden. Eine nachhaltige Finanzpolitik sollte darauf abzielen, die laufenden Verteidigungsausgaben aus Steuereinnahmen zu finanzieren und die Kreditaufnahme zu reduzieren.

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