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Externe Veröffentlichung 21. Februar 2025 Axel Plünnecke im Wirtschaftsdienst Eine neue Bildungspolitik für eine Welt im Umbruch

Die deutsche Wirtschaft steht vor großen Umbrüchen, geprägt von geopolitischen Unsicherheiten und den langfristigen „4D“-Trends: Digitalisierung, Dekarbonisierung, Demografie und Deglobalisierung.

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Eine neue Bildungspolitik für eine Welt im Umbruch
Externe Veröffentlichung 21. Februar 2025 Axel Plünnecke im Wirtschaftsdienst

Eine neue Bildungspolitik für eine Welt im Umbruch

Axel Plünnecke im Wirtschaftsdienst Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Die deutsche Wirtschaft steht vor großen Umbrüchen, geprägt von geopolitischen Unsicherheiten und den langfristigen „4D“-Trends: Digitalisierung, Dekarbonisierung, Demografie und Deglobalisierung.

Von allen vier Trends gleichzeitig betroffen sind nach einer Befragung des Instituts der deutschen Wirtschaft 30 % aller Unternehmen, bei größeren Unternehmen ab 250 Mitarbeiter:innen im verarbeitenden Gewerbe sogar 90 %. Die Stärkung der Innovationskraft der Unternehmen ist zentral, um die Herausforderungen zu meistern, doch fehlende Fachkräfte stellen eine große Hürde für die Unternehmen dar. 44 % der Unternehmen sehen fehlende Fachkräfte als Problem bei der Digitalisierung, 29 % beim Klimaschutz. Vor allem MINT-Fachkräfte (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) fehlen bereits heute und werden langfristig weiter knapp (Demary et al., 2024).

Aktuell verliert Deutschland im internationalen Vergleich an Innovationskraft: Während die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) in Deutschland von 2,4 % im Jahr 2000 auf 3,1 % des BIP im Jahr 2022 stiegen, konnten andere wichtige Konkurrenzländer wie die USA, Südkorea oder China die FuE-Ausgaben noch stärker steigern. Auch eine Betrachtung der Anteile der Outputkategorie internationale Patentanmeldungen ist nach Auswertungen der IW-Patentdatenbank im selben Zeitraum rückläufig, während Länder wie China und Südkorea deutliche Fortschritte machen (Anger et al., 2024a).

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