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Zeige Bild in Lightbox Weitwinkel: Ein weißes langgezogenes Mehrfamilienhaus unter dem eine Straße verläuft. In der Mitte der Straße ein Grünstreifen, darauf ein Mann mit Hund.
Mehrfamilienhaus in Berlin: Die Preise für Eigentumswohnungen stiegen 2025 bundesweit um 3,8 Prozent. (© Getty Images)
Pressemitteilung 26. Januar 2026 Pekka Sagner / Michael Voigländer

IW-Wohnindex: Preise für Eigentumswohnungen steigen am stärksten

Die Immobilienpreise sind im vergangenen Jahr wieder stärker gestiegen. Besonders Wohnungen wurden deutlich teurer, auch die Hauspreise legten zu. Noch dynamischer entwickelten sich die Mieten, zeigt der Wohnindex des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland haben im Jahr 2025 angezogen. Gegenüber dem Jahresende 2024 verteuerten sich Eigentumswohnungen um 3,8 Prozent. Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser stiegen um 2,8 Prozent. Der Eigentumsmarkt setzt damit seine Erholung fort, nachdem die Preise in den Jahren zuvor teils deutlich unter Druck geraten waren.

Deutlich stärker als die Kaufpreise stiegen erneut die Mieten. Die Neuvertragsmieten lagen im vierten Quartal 2025 bundesweit 4,1 Prozent über dem Vorjahreswert. Besonders kräftige Anstiege verzeichneten Köln mit einem Plus von 7,6 Prozent, Leipzig mit 5,9 Prozent und Hamburg mit 5,4 Prozent. Auch in vielen weiteren Großstädten und deren Umland legten die Mieten spürbar zu. Eine Entspannung der Mietmärkte ist damit weiterhin nicht erkennbar.

Eigentumswohnungen steigen am stärksten

Besonders dynamisch entwickelten sich 2025 die Preise für Eigentumswohnungen. In nahezu allen Regionstypen verzeichneten sie deutliche Zuwächse. Außerhalb der sieben größten Städte stiegen die Wohnungspreise im Jahresvergleich um 5,5 Prozent, im Umland der Top-7-Städte um 4,7 Prozent. Auch in den Metropolen selbst legten die Preise zu, wenn auch mit 2,6 Prozent moderater. Die Zahlen deuten darauf hin, dass sich die Nachfrage verstärkt auf Städte und Regionen mit vergleichsweise niedrigeren Einstiegspreisen verlagert.

Bei Ein- und Zweifamilienhäusern fiel die Entwicklung verhaltener aus. Zwar lagen die Preise insgesamt 2,8 Prozent über dem Vorjahresniveau, im Schlussquartal 2025 gaben sie jedoch um 0,9 Prozent nach. Dahinter stecken kurzfristig gestiegene Finanzierungskosten und eine damit verbundene Zurückhaltung auf Käuferseite.

Mieten bleiben zentrales Problem

„Der Kaufmarkt hat sich nach den starken Schwankungen wieder auf einem gesunden Niveau eingependelt“, sagt IW-Immobilienökonom Pekka Sagner. Der Mietmarkt bleibe dagegen das Sorgenkind: „Solange der Wohnungsbau nicht deutlich in Fahrt kommt, werden uns steigende Mieten noch auf Jahre beschäftigen“, so Sagner.
 

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Der Eigentumsmarkt hat sich normalisiert, der Mietmarkt immer noch nicht entspannt
IW-Report Nr. 3 26. Januar 2026 Pekka Sagner / Michael Voigtländer

IW-Wohnindex Q4/2025: Der Eigentumsmarkt hat sich normalisiert, der Mietmarkt immer noch nicht entspannt

Pekka Sagner / Michael Voigtländer Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

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