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Gutachten 23. Mai 2022 David Francas / Manuel Fritsch / Jasmina Kirchhoff Resilienz pharmazeutischer Lieferketten

Eine sichere Arzneimittelversorgung beruht auf stabilen pharmazeutischen Lieferketten. Um diese zu stärken, braucht es ein Maßnahmenpaket, das nicht die Schaffung einer nationalen Autarkie, sondern vielmehr die globale Verteilung der für die Arzneimittel benötigten Produktionen zum Ziel hat.

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Resilienz pharmazeutischer Lieferketten
Gutachten 23. Mai 2022 David Francas / Manuel Fritsch / Jasmina Kirchhoff

Resilienz pharmazeutischer Lieferketten

Studie für den Verband Forschender Arzneimittelhersteller e. V. (vfa)

David Francas / Manuel Fritsch / Jasmina Kirchhoff Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Eine sichere Arzneimittelversorgung beruht auf stabilen pharmazeutischen Lieferketten. Um diese zu stärken, braucht es ein Maßnahmenpaket, das nicht die Schaffung einer nationalen Autarkie, sondern vielmehr die globale Verteilung der für die Arzneimittel benötigten Produktionen zum Ziel hat.

Die Corona-Krise verdeutlicht die Risiken, die aus den mehr denn je international ausgerichteten Lieferketten für die deutsche Wirtschaft resultieren können. Aufgrund wiederholter Störungen im internationalen Warenverkehr und den Auswirkungen dieser auf die Produktionsfähigkeit heimischer Industrien, wurden zunehmend Forderungen nach einer Renationalisierung von Produktionen wichtiger Wirtschaftszweige formuliert – insbesondere mit Blick auf die Gewährleistung der Versorgungssicherheit im Gesundheitswesen und die Krisenresilienz hiermit verbundener Wirtschaftszweige wie die pharmazeutische Industrie.

Pharmazeutische Lieferketten sind differenziert zu betrachten. Die im generischen Bereich identifizierten Strukturen der Wertschöpfungs- und Lieferketten sowie Produktionsabhängigkeiten können nicht auf den gesamten pharmazeutischen Bereich übertragen werden. Dieser Prämisse folgend legt die vorliegende Studie ein besonderes Augenmerk auf die Resilienz pharmazeutischer Lieferketten des Bereichs patentgeschützter Arzneimittel und neuer Technologien. Hierbei wird die gesamte pharmazeutische Wertschöpfungskette betrachtet, das heißt von den benötigten Startmaterialien und Hilfsmitteln für eine pharmazeutische Produktion bis zur Endverpackung der Produkte. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse wird die Forderung nach einer Rückverlagerung von pharmazeutischen Produktionen nach Europa bewertet.

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Resilienz pharmazeutischer Lieferketten
Gutachten 23. Mai 2022 David Francas / Manuel Fritsch / Jasmina Kirchhoff

Resilienz pharmazeutischer Lieferketten

Studie für den Verband Forschender Arzneimittelhersteller e. V. (vfa)

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