Eine sichere Arzneimittelversorgung beruht auf stabilen pharmazeutischen Lieferketten. Um diese zu stärken, braucht es ein Maßnahmenpaket, das nicht die Schaffung einer nationalen Autarkie, sondern vielmehr die globale Verteilung der für die Arzneimittel benötigten Produktionen zum Ziel hat.
Resilienz pharmazeutischer Lieferketten
Studie für den Verband Forschender Arzneimittelhersteller e. V. (vfa)
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Eine sichere Arzneimittelversorgung beruht auf stabilen pharmazeutischen Lieferketten. Um diese zu stärken, braucht es ein Maßnahmenpaket, das nicht die Schaffung einer nationalen Autarkie, sondern vielmehr die globale Verteilung der für die Arzneimittel benötigten Produktionen zum Ziel hat.
Die Corona-Krise verdeutlicht die Risiken, die aus den mehr denn je international ausgerichteten Lieferketten für die deutsche Wirtschaft resultieren können. Aufgrund wiederholter Störungen im internationalen Warenverkehr und den Auswirkungen dieser auf die Produktionsfähigkeit heimischer Industrien, wurden zunehmend Forderungen nach einer Renationalisierung von Produktionen wichtiger Wirtschaftszweige formuliert – insbesondere mit Blick auf die Gewährleistung der Versorgungssicherheit im Gesundheitswesen und die Krisenresilienz hiermit verbundener Wirtschaftszweige wie die pharmazeutische Industrie.
Pharmazeutische Lieferketten sind differenziert zu betrachten. Die im generischen Bereich identifizierten Strukturen der Wertschöpfungs- und Lieferketten sowie Produktionsabhängigkeiten können nicht auf den gesamten pharmazeutischen Bereich übertragen werden. Dieser Prämisse folgend legt die vorliegende Studie ein besonderes Augenmerk auf die Resilienz pharmazeutischer Lieferketten des Bereichs patentgeschützter Arzneimittel und neuer Technologien. Hierbei wird die gesamte pharmazeutische Wertschöpfungskette betrachtet, das heißt von den benötigten Startmaterialien und Hilfsmitteln für eine pharmazeutische Produktion bis zur Endverpackung der Produkte. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse wird die Forderung nach einer Rückverlagerung von pharmazeutischen Produktionen nach Europa bewertet.
Resilienz pharmazeutischer Lieferketten
Studie für den Verband Forschender Arzneimittelhersteller e. V. (vfa)
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Die Schwäche des US-Dollars – Chancen für den Euro und den europäischen Finanzmarkt?
Das Institut der deutschen Wirtschaft, die DekaBank und die Börsen-Zeitung laden Sie zum Finanzmarkt Round-Table am Montag, den 16. November 2026, von 11:00 bis 13:00 Uhr ein. Der Round-Table findet als Online-Veranstaltung statt.
IW
Resilienz im Epochenbruch: „Verteidigungsindustrie – Bedeutung für den Innovations- und Wirtschaftsstandort”
Wir laden Sie herzlich ein zu einer weiteren Folge der virtuellen IW-Veranstaltungsreihe „Resilienz im Epochenbruch“ zum Thema „Verteidigungsindustrie – Bedeutung für den Innovations- und Wirtschaftsstandort”.
IW