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Gutachten 8. Juni 2026 Johannes Ewald / Felix Heyer / Tillman Hönig / Hanno Kempermann Große Chancen für Niedersachsen

Niedersachsen verfügt bereits heute über eine außergewöhnlich breite Kombination struktureller Stärken – insbesondere in den Bereichen erneuerbare Energien und Innovationsfähigkeit. Diese Stärken erstrecken sich auch auf ländliche Räume.

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Große Chancen für Niedersachsen
Gutachten 8. Juni 2026 Johannes Ewald / Felix Heyer / Tillman Hönig / Hanno Kempermann

Große Chancen für Niedersachsen

Studienkurzfassung zum Projekt im Auftrag von Scholz & Friends für die Staatskanzlei Niedersachsen zum Standort Niedersachsen

Johannes Ewald / Felix Heyer / Tillman Hönig / Hanno Kempermann Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Niedersachsen verfügt bereits heute über eine außergewöhnlich breite Kombination struktureller Stärken – insbesondere in den Bereichen erneuerbare Energien und Innovationsfähigkeit. Diese Stärken erstrecken sich auch auf ländliche Räume.

Ein Alleinstellungsmerkmal Niedersachsens sind verfügbare Industrieflächen, die für dringend notwendige Erweiterungsinvestitionen genutzt werden können. Niedersachsen muss sich vor den wirtschaftlichen Schwergewichten Bayern und Baden-Württemberg nicht verstecken und erreicht im für diese Studie berechneten Chancenindex den zweiten Rang.

Niedersachsen kann in den kommenden Jahren einen substanziellen Beitrag zur wirtschaftlichen Erneuerung und zum Wachstum in Deutschland leisten und sich als zentraler Zukunfts- und Transformationsstandort etablieren. In zentralen Zukunftsmärkten liegt ein Potenzial von bis zu 60 Milliarden Euro neuer Bruttowertschöpfung für das Bundesland.

Das gesamtwirtschaftliche Umfeld ist geprägt von einem anhaltend verhaltenen Wachstum. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist 2023 und 2024 preisbereinigt geschrumpft und auch 2025 nur leicht gewachsen. Prognosen nennen auch für 2026 und 2027 nur geringe Wachstumsraten. Das ist bedingt durch steigende geopolitische Unsicherheiten sowie einen zunehmenden Wettbewerbsdruck im intensiven globalen Standortwettbewerb. Es wirken vier zentrale, langfristige Transformationstreiber – die „vier großen D“ – tief in Wirtschaft und Gesellschaft hinein:

  • Dekarbonisierung: Der Umbau hin zu einer klimaneutralen Wirtschaftsweise verändert Energie-, Industrie- und Mobilitätssysteme grundlegend.
  • Deglobalisierung: Veränderte Handelsmuster, geopolitische Fragmentierung und der Aufbau resilienterer Wertschöpfungsketten verschieben industrielle Standortentscheidungen.
  • Demografischer Wandel: Die Alterung der Gesellschaft und Fachkräfteengpässe wirken sich zunehmend auf Wachstum, Produktivität und Innovationsfähigkeit aus.
  • Digitale Transformation: Künstliche Intelligenz, Automatisierung und datengetriebene Geschäftsmodelle verändern nahezu alle Branchen tiefgreifend.

Diese Entwicklungen wirken gleichzeitig, branchenübergreifend und langfristig. Sie bestimmen maßgeblich, wie künftig Wertschöpfung entsteht, welche Technologien sich durchsetzen und welche Regionen wirtschaftlich wachsen.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Regionen in Deutschland unter diesen Bedingungen über besonders günstige strukturelle Voraussetzungen verfügen, um Wachstum, Beschäftigung und Innovation nachhaltig zu ermöglichen.

Die Studie „Große Chancen für Niedersachsen“ analysiert die aktuelle Standortposition Niedersachsens im Vergleich der Bundesländer (Baustein 1) sowie die Potenziale in zentralen Zukunfts- und Wachstumsmärkten bis 2035 (Baustein 2). Das verlinkte Dokument stellt eine Kurzfassung der Studienergebnisse dar.

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Große Chancen für Niedersachsen
Gutachten 8. Juni 2026 Johannes Ewald / Felix Heyer / Tillman Hönig / Hanno Kempermann

Große Chancen für Niedersachsen

Studienkurzfassung zum Projekt im Auftrag von Scholz & Friends für die Staatskanzlei Niedersachsen zum Standort Niedersachsen

Johannes Ewald / Felix Heyer / Tillman Hönig / Hanno Kempermann Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

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