1. Home
  2. Studien
  3. Ingenieurarbeitsmarkt in Deutschland: gesamtwirtschaftliches Stellenangebot und regionale Fachkräft
IW-Trends Nr. 2 25. Juni 2008 Oliver Koppel Ingenieurarbeitsmarkt in Deutschland: gesamtwirtschaftliches Stellenangebot und regionale Fachkräft
PDF herunterladen
gesamtwirtschaftliches Stellenangebot und regionale Fachkräft
IW-Trends Nr. 2 25. Juni 2008 Oliver Koppel

Ingenieurarbeitsmarkt in Deutschland: gesamtwirtschaftliches Stellenangebot und regionale Fachkräft

Oliver Koppel Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Im Jahresdurchschnitt 2007 hat sich die bundesweite Ingenieurlücke im Vergleich zum Jahr 2006 nochmals deutlich erhöht. Besonders betroffen sind Baden- Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Bayern, auf die zusammengenommen zwei Drittel der gesamten Ingenieurlücke entfallen. In Bayern fehlen de facto weit über zwei Absolventenjahrgänge, um die Ingenieurlücke zu schließen. In Sachsen, das seine Anstrengungen im Ingenieurbereich in der Vergangenheit deutlich verstärkt hat, ist es hingegen weniger als ein halber Jahrgang. Die Unternehmen melden lediglich jede siebte bis achte offene Stelle der Bundesagentur für Arbeit, die entsprechend nur einen kleinen Teil des gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots im Ingenieurbereich ausweist. Folglich wird die Ingenieurlücke in der offiziellen Arbeitsmarktstatistik bislang deutlich unterzeichnet. Mit gezielten Weiterbildungsmaßnahmen und der Einstellung älterer Ingenieure versuchen die Unternehmen, den Ingenieurengpässen kurzfristig entgegenzuwirken. Auf lange Sicht wünschen sich die Unternehmen von der Politik, dass technisch-naturwissenschaftliche Kompetenzen bereits in der Schule stärker gefördert und die Rahmenbedingungen für ein technisches Studium verbessert werden.

PDF herunterladen
gesamtwirtschaftliches Stellenangebot und regionale Fachkräft
IW-Trends Nr. 2 25. Juni 2008 Oliver Koppel

Ingenieurarbeitsmarkt in Deutschland: gesamtwirtschaftliches Stellenangebot und regionale Fachkräft

Oliver Koppel Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Wirtschaftliches Wachstum im demografischen Wandel
IW-Trends 17. Oktober 2026 Philipp Deschermeier / Michael Grömling / Holger Schäfer

Wirtschaftliches Wachstum im demografischen Wandel

Die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter wird in Deutschland demografisch bedingt bis zum Jahr 2040 um 4,3 Millionen oder 7,7 Prozent sinken.

Philipp Deschermeier / Michael Grömling / Holger Schäfer IW

Artikel lesen
IW-Trends Nr. 3 29. September 2026 Dominik Enste / Jennifer Potthoff / Augustin Renz

Ehrlichkeit im Ländervergleich: Der Honesty-Attitude-Behavior-Gap

Ehrlichkeit senkt Transaktionskosten und ist damit eine Voraussetzung funktionierender wirtschaftlicher Zusammenarbeit. Bisher wurden ehrliche Einstellungen und ehrliches Verhalten überwiegend getrennt untersucht.

Dominik Enste / Jennifer Potthoff / Augustin Renz IW

Inhaltselement mit der ID 8880