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IW-Trends Nr. 2 25. Juni 2003 Hagen Lesch Europäische Währungsunion und Lohnsenkungswettbewerb
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Europäische Währungsunion und Lohnsenkungswettbewerb
IW-Trends Nr. 2 25. Juni 2003 Hagen Lesch

Europäische Währungsunion und Lohnsenkungswettbewerb

Hagen Lesch Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Mit der Europäischen Währungsunion ist die beschäftigungspolitische Verantwortung der Tarifparteien erheblich größer geworden. Denn die beschäftigungs- und wettbewerbsschädigenden Effekte überzogener Lohnabschlüsse können nicht mehr durch Wechselkurskorrekturen oder geldpolitische Alimentationen aufgefangen werden. In einigen Ländern des Euroraums haben die Tarifparteien hierauf durch eine stärkere Produktivitätsausrichtung ihrer Lohnabschlüsse reagiert. Die bisweilen heraufbeschworene Entwicklung eines Lohnsenkungswettbewerbs hat sich aber nicht eingestellt. Eine empirische Überprüfung zeigt, dass es weder in der Europäischen Union insgesamt noch im Euroraum eine anhaltende Tendenz einer verstärkten Lohnzurückhaltung gibt. Der Lohnbildungsprozess wurde demnach auch weniger durch die Entwicklung der Arbeitsmärkte als durch die verteilungspolitischen Ziele der Gewerkschaften bestimmt, die die Sicherung der Reallöhne in den Mittelpunkt stellen.

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Europäische Währungsunion und Lohnsenkungswettbewerb
IW-Trends Nr. 2 25. Juni 2003 Hagen Lesch

Europäische Währungsunion und Lohnsenkungswettbewerb

Hagen Lesch Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

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