1. Home
  2. Studien
  3. Nicht besetzbare Stellen beruflich Hochqualifizierter in Deutschland: Ausmaß und Wertschöpfungsverl
IW-Trends Nr. 1 25. März 2008 Oliver Koppel Nicht besetzbare Stellen beruflich Hochqualifizierter in Deutschland: Ausmaß und Wertschöpfungsverl
PDF herunterladen
Ausmaß und Wertschöpfungsverl
IW-Trends Nr. 1 25. März 2008 Oliver Koppel

Nicht besetzbare Stellen beruflich Hochqualifizierter in Deutschland: Ausmaß und Wertschöpfungsverl

Oliver Koppel Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Der Strukturwandel hin zu einer forschungs- und wissensintensiven Gesellschaft ist durch einen anhaltenden Trend zur intensiven Beschäftigung hochqualifizierter Arbeitskräfte gekennzeichnet. Verstärkt durch einen konjunkturbedingten Expansionsbedarf der Unternehmen, hat diese gestiegene Fachkräftenachfrage dazu geführt, dass sich in einzelnen Bereichen wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik bereits akute Engpässe manifestiert haben. In vielen dieser Qualifikationsgruppen reicht das Potenzial an Arbeitslosen aktuell nicht mehr aus, um den Bedarf der Unternehmen zu decken. Insgesamt konnten im Jahr 2006 etwa 165.000 Stellen für Hochqualifizierte mangels Bewerbern nicht besetzt werden, mehr als drei Viertel davon in technischen Qualifikationsgruppen. Auch konnten zahlreiche Stellen erst nach einer Vakanzzeit neu oder wieder besetzt werden. Nahezu jedes vierte Unternehmen musste als Konsequenz dieser Rekrutierungsprobleme Aufträge ablehnen, sodass sich die Fachkräfteengpässe auch nachteilig auf das Wachstum ausgewirkt haben. In der Folge verzeichnete die deutsche Volkswirtschaft im Jahr 2006 einen Wertschöpfungsverlust in Höhe von 18,5 Milliarden Euro oder 0,8 Prozent des erwirtschafteten Bruttoinlandsprodukts.

PDF herunterladen
Ausmaß und Wertschöpfungsverl
IW-Trends Nr. 1 25. März 2008 Oliver Koppel

Nicht besetzbare Stellen beruflich Hochqualifizierter in Deutschland: Ausmaß und Wertschöpfungsverl

Oliver Koppel Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Wirtschaftliches Wachstum im demografischen Wandel
IW-Trends 17. Oktober 2026 Philipp Deschermeier / Michael Grömling / Holger Schäfer

Wirtschaftliches Wachstum im demografischen Wandel

Die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter wird in Deutschland demografisch bedingt bis zum Jahr 2040 um 4,3 Millionen oder 7,7 Prozent sinken.

Philipp Deschermeier / Michael Grömling / Holger Schäfer IW

Artikel lesen
IW-Trends Nr. 3 29. September 2026 Dominik Enste / Jennifer Potthoff / Augustin Renz

Ehrlichkeit im Ländervergleich: Der Honesty-Attitude-Behavior-Gap

Ehrlichkeit senkt Transaktionskosten und ist damit eine Voraussetzung funktionierender wirtschaftlicher Zusammenarbeit. Bisher wurden ehrliche Einstellungen und ehrliches Verhalten überwiegend getrennt untersucht.

Dominik Enste / Jennifer Potthoff / Augustin Renz IW

Inhaltselement mit der ID 8880