1. Home
  2. Presse
  3. IW-Nachrichten
  4. Milliardengeschäft Weltraum
Zeige Bild in Lightbox
(© Foto: iStock)
IW-Nachricht 12. Juli 2021 Hubertus Bardt

Milliardengeschäft Weltraum

Mit Richard Branson und Jeff Bezos starten zwei Pionierunternehmer der kommerziellen Raumfahrt in den Weltraum. Ihre privaten Unternehmen könnten in die Fußstapfen der großen staatlichen Weltraumprogramme treten.

Besonders spektakulär sind die großen Programme der bemannten Raumfahrt: private Missionen, die Internationale Raumstation ISS oder die geplante Rückkehr zum Mond. Daneben hat sich der Weltraum aber auch als Tätigkeitsfeld zahlreicher größerer und kleinerer Unternehmen entwickelt. Das Marktvolumen der globalen Weltraumwirtschaft wird auf 327 Milliarden Euro geschätzt, auf die Regierung und den Transport von Personen entfielen davon nur 85 Milliarden Euro.

Milliardenschwere Hardware

Der größte Teil der Space Economy besteht aus Ausrüstungen, Starts und Dienstleistungen von Satelliten. Mit 116 Milliarden Euro für Bodenausrüstung und elf Milliarden für den Bau von Satelliten kommt der Hardware eine hohe Bedeutung zu. Aber auch die Dienstleistungen, die mit dieser Hochtechnologie angeboten werden können, summieren sich zu nennenswerten Summen. TV-, Radio- und Breitbandverbindungen erwirtschaften einen Umsatz von 90 Milliarden Euro, weitere Funkdienste noch einmal fast 18 Milliarden.

Deutsche Unternehmen auf Weltraumkurs

Auch deutsche Unternehmen spielen auf diesen Märkten mit. Neben den großen Unternehmen der Luft- und Raumfahrt sowie der Satellitentechnik haben sich eine Reihe von kleineren und jungen New Space-Unternehmen entwickelt. Vom Raketenbau bis zur Anwendung von Fernerkundungsdaten über Satelliten reichen die Innovationen, mit denen neue Geschäftsfelder erschlossen werden. Gerade im Kontext der weitergehenden Digitalisierung der Industrie eröffnen sich neue Wachstumspotenziale. Die Raumfahrt hat für die deutsche Wirtschaft mehr zu bieten als der Blick auf spektakuläre bemannte Missionen. 
 

Inhaltselement mit der ID 9676

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Warum investieren Unternehmen in Deutschland?
IW-Trends Nr. 2 11. Juli 2026 Hubertus Bardt et al.

Warum investieren Unternehmen in Deutschland?

Der Kapitalstock in Deutschland wächst immer langsamer, weil die laufenden Investitionen die durchgehend ansteigenden Abgänge immer weniger übertreffen.

Hubertus Bardt / Michael Grömling / Thomas Schleiermacher / Susanne Seyda IW

Artikel lesen
Gastbeitrag 7. Juli 2026 Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung

IMP-Index: Deutlicher Rückgang nach fünf Monaten auf Rekordniveau

Nach dem Sprung zum Jahreswechsel von rund 746 auf 829 Punkte hat sich der Industriemetallpreis-Index fünf Monate lang auf Rekordniveau bewegt, schreibt IW-Geschäftsführer Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung.

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880