1. Home
  2. Press
  3. Press Releases
  4. IW-Konjunkturampel: Grünes Licht für Deutschland
Share this article:

or copy the following link:

The link was added to your clipboard!

Michael Grömling Press Release No. 29 19. June 2015

IW-Konjunkturampel: Grünes Licht für Deutschland

Die deutsche Wirtschaft befand sich im Frühjahr 2015 auf einem guten Kurs. Das zeigt die neue Konjunkturampel des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), die künftig regelmäßig erscheinen wird. Die Ampelskala schafft es, konjunkturelle Dynamiken im internationalen Vergleich einerseits übersichtlich, andererseits differenziert darzustellen.

Share this article:

or copy the following link:

The link was added to your clipboard!

Deutschland geht es konjunkturell besser. Insbesondere die Nachfrage hat sich im Frühjahr sehr positiv entwickelt: Der private Konsum, die Investitionsnachfrage sowie die Exporte sind im zweiten Quartal 2015 im Vergleich zu den drei Vormonaten gestiegen. An der bereits sehr guten Arbeitsmarktsituation hat sich indes kaum etwas geändert.

Auf einen Blick lassen sich diese Ergebnisse in der neuen IW-Konjunkturampel ablesen: Insgesamt zehn Indikatoren zeigen, wie sich Produktion, Beschäftigung und Nachfrage verändert haben. Doch anstatt die Daten zu einem Gesamtindikator einzuschmelzen, zeigt die Konjunkturampel die jüngsten Entwicklungen mittels intuitivem Farbschema: Rot bedeutet schlechter, Grün besser und bei Gelb hat sich wenig bewegt. Für die Übersicht nutzen die IW-Wissenschaftler neben Ist-Größen wie Konsum-Kennzahlen oder der Arbeitslosenquote Umfrageergebnisse, beispielsweise zum Vertrauen der Konsumenten und zu den Erwartungen der Einkaufsmanager.

Darüber hinaus bietet die Konjunkturampel nicht nur eine Übersicht für Deutschland, sondern auch die Möglichkeit des internationalen Vergleichs auf einen Blick: Die Ampel bewertet den Euroraum, die USA und China. Hierbei zeigt sie beispielsweise, dass die amerikanische Wirtschaft im Frühling 2015 keinen weiteren Schritt nach vorn machte und die Exporte sogar zurückgingen. Die Indikatoren für China zeichnen indes ein positives Bild – Industrieproduktion, Beschäftigung und Konsum haben sich verbessert.

Jan Cholewa, Henry Goecke, Michael Grömling: IW-Konjunkturampel – Konzepte, Daten, Evaluation, in: IW-Trends 2/2015

Ansprechpartner im IW: Prof. Dr. Michael Grömling, Telefon 0221 4981-776

Share this article:

or copy the following link:

The link was added to your clipboard!

More on the topic

Read the article
The Productivity Effects of Capital Formation in Germany
Michael Grömling IW-Trends No. 2 9. May 2022

The Productivity Effects of Capital Formation in Germany

Despite broad-based digitalisation, productivity advances in Germany in recent years have been considerably lower than in previous decades. This paper conducts a growth accounting which points to steeply declining stimuli from technical progress and especially ...

IW

Read the article
Jürgen Matthes IW-Policy Paper No. 1 25. February 2022

Stability instead of government overreach

Contrary to what the German government seems to be aiming for, a reform of the Stability and Growth Pact (SGP) is necessary. The debt reduction rule forces highly indebted euro countries to reduce their debt too quickly and too damagingly for growth.

IW

Content element with id 8880 Content element with id 9713