Bildungspolitik
Als rohstoffarmes Land ist Deutschland in besonderem Maße auf die Ideen der Menschen angewiesen. Die vorrangige Aufgabe der Politik ist es deshalb, in die Köpfe zu investieren, also ein wettbewerbsfähiges und innovatives Bildungssystem zu schaffen.
Von diesem Ziel ist Deutschland allerdings weit entfernt. Die Schulen und Hochschulen bringen nicht genügend gut ausgebildete Kräfte hervor. Die geringen Geburtenzahlen und die in der Folge sinkenden Schüler- und Studentenzahlen verschärfen das Problem zusätzlich – der dadurch hervorgerufene Fachkräftemangel ist mit hohen Wertschöpfungsverlusten verbunden.
Themen
Umso wichtiger ist es, die vorhandenen Kinder und Jugendlichen bestmöglich auszubilden. Das Geld, das der Staat aufgrund des demografischen Wandels einspart, etwa weil er weniger Kindergeld zahlt, sollte er in bessere Bildung reinvestieren. Gerade ein Ausbau der frühkindlichen Bildung ist geboten, denn in Zukunft wird es immer wichtiger, schon von frühen Kindesbeinen an das nötige Know-how zu vermitteln.
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IW-Nachrichten 1. Februar 2012
Deutscher Qualifikationsrahmen: Berufliche Bildung muss sich nicht verstecken
Zeugnisse und Abschlüsse werden künftig in eine Hierarchie eingeordnet – sie erhalten Niveaustufen, je nach Höhe des Abschlusses. Künftig soll das in der gesamten EU so sein. Denn Bildungsbereiche sollen vergleichbar werden, Arbeitgeber besser wissen, welch kluger Kopf hinter der Bewerbung steht, egal, aus welchem EU-Land er kommt. mehr
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Pressemitteilung 15. September 2011
Bildungsgerechtigkeit: Nachwuchs wird stärker gefördert
Das Bildungssystem in Deutschland ist in den vergangenen Jahren gerechter geworden – etwa dadurch, dass Kinder aus Migrantenfamilien stärker gefördert werden. So hatten 2009 von den 15-jährigen Migrantenkindern, die zu Hause kein Deutsch sprechen, 71 Prozent länger als ein Jahr den Kindergarten besucht. Sechs Jahre zuvor hatte dieser Anteil erst bei 59 Prozent gelegen. mehr
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iwd 18. August 2011
Bildungsmonitor: Es geht aufwärts
Endlich gibt es einmal gute Nachrichten für das deutsche Bildungssystem: Kinder und Jugendliche werden besser gefördert, Schulabbrecherquoten sinken, die Studentenzahlen steigen. Das zeigt der Bildungsmonitor, eine bundesweite Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. mehr
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Gutachten 16. August 2011
Vera Erdmann / Axel Plünnecke / Ilona Riesen / Oliver Stettes: Bildungsmonitor 2011
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Kolumnen 16. August 2011
Axel Plünnecke im ÖkonomenBlog: Mehr Gerechtigkeit, mehr Wachstum
Für die Wachstumsperspektiven des Geschäftsmodells Deutschland hat das Qualifikationsniveau der Beschäftigten eine herausgehobene Bedeutung. Deutschland weist komparative Vorteile in den Hochtechnologiebranchen wie Maschinen- und Fahrzeugbau sowie Chemische Industrie aus. In diesen Branchen haben 60 bis 80 Prozent der beschäftigten Akademiker einen MINT‑Abschluss (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). mehr
