Die Bewertung von Einkommensungleichheit und die damit einhergehenden Umverteilungspräferenzen spielen eine entscheidende Rolle für die Gestaltung von Steuer- und Transfersystemen. Deutschland und die Schweiz haben zwar eine sehr ähnliche Einkommensverteilung.
Subjektive Ungleichheitswahrnehmung und Umverteilungspräferenzen
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Die Bewertung von Einkommensungleichheit und die damit einhergehenden Umverteilungspräferenzen spielen eine entscheidende Rolle für die Gestaltung von Steuer- und Transfersystemen. Deutschland und die Schweiz haben zwar eine sehr ähnliche Einkommensverteilung.
Es herrschen jedoch sehr unterschiedliche Meinungen darüber vor, wie kritisch die Einkommensdifferenzen beurteilt werden. Dies ist wenig überraschend, da es im Ländervergleich nahezu keinen Zusammenhang zwischen der tatsächlichen Verteilung der Einkommen und der subjektiven Bewertung der Einkommensunterschiede gibt. Ein wesentlich besserer Erklärungsfaktor für die Bewertung der Verteilung ist die subjektive Einschätzung der Ungleichheit innerhalb einer Gesellschaft. Ebenso werden auch die Umverteilungspräferenzen nicht durch die tatsächliche Verteilung, sondern vorwiegend durch die wahrgenommene Ungleichheit beeinflusst.
Subjektive Ungleichheitswahrnehmung und Umverteilungspräferenzen
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Vermögensverteilung in Deutschland und Europa
In Deutschland beträgt das durchschnittliche Vermögen der Haushalte mit rund 450.000 Euro mehr als in Frankreich, aber weniger als in Belgien oder Luxemburg. Im Vergleich zu den drei Nachbarstaaten ist das Vermögen in der Bundesrepublik allerdings ungleicher verteilt.
iwd
Öffentlicher Dienst: Potenziale durch mehr Vollzeit
Der öffentliche Dienst beklagt einen Personalmangel, der sich in den kommenden Jahren noch verschärfen dürfte. Der bezifferte Bedarf ließe sich rein rechne-risch zu einem erheblichen Teil durch eine Auswei-tung der Tätigkeit in Richtung Vollzeit decken.
IW