Ziel dieser Studie ist es zu überprüfen, welche Beschäftigungs- und Karrierepotenziale für Personen mit Fortbildungsabschluss offen stehen. Denn dieser Personenkreis stellt zunehmend einen kritischen Faktor bei der Fachkräftesicherung dar. Es wird die häufig öffentlich zu vernehmende Annahme einer grundsätzlichen Überlegenheit der akademischen Bildung kritisch hinterfragt. Dazu werden die Beschäftigungs-, Einkommens- und Karriereperspektiven von Personen mit Fortbildungsabschluss im Vergleich zu Akademikern untersucht. Auf dieser Basis wird empirisch fundiert analysiert, ob diese These einer differenzierten Betrachtung für verschiedene Fächergruppen und Berufsfelder sowie Abschlussarten standhält. Die vorliegende Studie widmet sich dieser differenzierten Analyse aus den folgenden zwei Perspektiven:

  • Aus Perspektive der Beschäftigten wurde auf Basis der repräsentativen BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung deren Erwerbssituation betrachtet.
  • Aus Perspektive der Unternehmen wurden auf Basis einer eigens für diese Studie konzipierten repräsentativen Unternehmensbefragung im Rahmen des IW-Personalpanels die Beschäftigungssituation und die Karriereperspektiven analysiert.

Der besondere Ansatz dieser Studie ist, dass die Gruppen der Fortbildungsabsolventen und der Hochschulabsolventen unter anderem nach Fachbereichen, Berufsfeldern und Branchen differenziert betrachtet werden und somit Personen mit beruflichen Aus- und Fortbildungsabschlüssen mit ihren akademischen Äquivalenten, also mit Hochschulabsolventen im gleichen Bereich, verglichen werden können.

Studie für die DIHK-Gesellschaft für berufliche Bildung – Organisation zur Förderung der IHK-Weiterbildung mbH

Regina Flake / Dirk Werner / Michael Zibrowius: Karrierefaktor berufliche Fortbildung – Eine empirische Untersuchung der Einkommens- und Arbeitsmarktperspektiven von Fachkräften mit Fortbildungsabschluss im Vergleich zu Akademikern

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New Skills Agenda der EU-Kommission
IW-Nachricht, 5. Dezember 2016

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Die Europäische Woche der Berufsbildung soll die berufliche Ausbildung attraktiver machen. Das duale Ausbildungssystem in Deutschland kann dabei insbesondere Ländern mit hoher Jugendarbeitslosigkeit als Vorbild dienen. mehr

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In Deutschland wurden im vergangenen Jahr mehr als 17.000 ausländische Berufsqualifikationen geprüft und beschieden. Die meisten Antragsteller bringen eine Ausbildung in einem medizinischen Gesundheitsberuf mit. mehr auf iwd.de

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Die Digitalisierung der Arbeitswelt macht die permanente Weiterbildung in den Unternehmen unabdingbar. Sie eröffnet aber auch neue Formen der Wissensvermittlung – beispielsweise das E-Learning, also das Lehren und Lernen mittels elektronischer Medien. mehr auf iwd.de