Berufliche Rehabilitation
Menschen mit Behinderung sind deutlich häufiger arbeitslos als die übrige Bevölkerung. Häufig verringert die von Krankheiten und Rehabilitationen unterbrochene Erwerbsbiografie behinderter Menschen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Um trotz aller Schwierigkeiten möglichst vielen Betroffenen eine Teilhabe am Berufsleben zu ermöglichen, nimmt der Gesetzgeber die Unternehmen in die Pflicht. Firmen mit 20 und mehr Beschäftigten müssen 5 Prozent der Arbeitsplätze mit behinderten Menschen besetzen. Erfüllt ein Unternehmen diese Quote nicht, wird für jeden unbesetzten Pflichtplatz eine Ausgleichsabgabe fällig. Insgesamt kommt auf diesem Weg jährlich etwa eine halbe Milliarde Euro zusammen. Das Geld dient wiederum der beruflichen Integration Behinderter.
Themen
Manche Unternehmen scheuen eine Einstellung behinderter Menschen, weil sie deren Leistungsfähigkeit nicht einschätzen können. Auch der besondere Kündigungsschutz und der Anspruch auf Zusatzurlaub erweist sich oft als Hürde. Das größte Problem stellt allerdings noch immer der Mangel an Informationen dar. Diesen hilft das vom Bundesarbeitsministerium geförderte REHADAT zu beheben. Das Projekt bündelt Informationen für die Praxis der beruflichen Integration und macht sie im Internet zugänglich. Die Angaben zu technischen Hilfsmitteln sind auch in das europäische Netzwerk EASTIN eingebunden.
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iwd 14. Dezember 2011
IW-Intern: Zehn Jahre REHADAT-Elan
Es ist ein kleines Jubiläum: Mit der Ausgabe 2011 stellt das IW Köln zum zehnten Mal die Software REHADAT-Elan bereit. mehr
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iwd 1. Februar 2012
Arbeitsmarkt für Schwerbehinderte: Ein Handicap ist kein Hindernis
Sie sind gehbehindert, herzkrank oder blind und trotzdem oft gut qualifiziert: Schwerbehinderte. Ihre Beschäftigungssituation hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. mehr
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iwd 16. September 2010
Behinderte Jugendliche: Lernen für ein selbstbestimmtes Leben
Die Berufsbildungswerke bilden junge Menschen mit Behinderung in anerkannten Ausbildungsberufen aus, sodass sie anschließend eine qualifizierte Tätigkeit ausüben können. Die für die Förderung ausgegebenen Mittel der Bundesagentur für Arbeit sind deshalb gut angelegt. mehr
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Pressemitteilung 3. März 2010
Berufliche Rehabilitation: Zwei von Dreien mit Lehre arbeiten
Die Ausbildung eines behinderten Jugendlichen rechnet sich mittelfristig – trotz der Kosten, die überwiegend von der Bundesagentur für Arbeit finanziert werden. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln für die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke. mehr
Projekt
REHADAT – das Informationssystem zur beruflichen Rehabilitation. mehr
