Die deutsche Wirtschaft und vor allem die Investitionsgüterhersteller profitieren in einem besonderen Maß von dem Investitionsboom, der in den ölreichen Ländern seit gut einer Dekade stattfindet. Die Ölländer nutzen einen Teil ihrer Einnahmen, um damit die Kapitalbildung in ihren Ländern voranzutreiben. Aufgrund seiner vergleichsweise stark auf Investitionsgüter ausgerichteten Wirtschaft konnte Deutschland am „Recycling der Petrodollars“ über den Warenhandel gut partizipieren. Rund 17 Prozent der deutschen Handelsbilanzüberschüsse mit Investitionsgütern wurden zuletzt mit den Ölländern realisiert. Die Rohstoffeinnahmen und Investitionen der Ölländer und damit ein Teil des deutschen Leistungsbilanzüberschusses hängen allerdings vom Ölpreis und der wirtschaftlichen Stabilität der Ölländer ab.

IW-Trends

Michael Grömling: Deutsche Leistungsbilanz und Recycling der Petrodollars

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24. Februar 2017

Niederlande „Die Niederländer verdanken ihren Wohlstand auch dem freien Handel“Arrow

Seit jeher unterhalten die Niederlande enge wirtschaftliche Beziehungen zu Deutschland. Die anstehenden Parlamentswahlen werden daran wohl nichts ändern, auch wenn einige niederländische Parteien die EU kritisch sehen, wie Kees van Paridon betont, Professor of Economics an der Erasmus-Universität Rotterdam und derzeit Gastprofessor am Zentrum für Niederlande-Studien an der Universität Münster. mehr auf iwd.de

13. Februar 2017

M+E-Strukturbericht Markterschließung versus KostensenkungArrow

Die deutsche M+E-­Industrie ist stark globalisiert. Neben den Exporten werden dabei ausländische Produktionsstandorte immer wichtiger. Schon seit Jahren steigen die Direktinvestitionen im Ausland schneller als der inländische Kapitalstock. Arbeitskosten spielen dabei wieder eine größere Rolle. mehr auf iwd.de

Im Fadenkreuz: der Überschuss
IW-Trends, 7. Februar 2017

Michael Hüther im Handelsblatt Im Fadenkreuz: der ÜberschussArrow

Die deutschen Exporterfolge werden im Ausland kritisch beäugt. Doch wer die Politik zum Handeln auffordert, muss gute Gründe haben. Protektionismus muss sich jedenfalls Deutschland nicht vorwerfen lassen. Ein Gastbeitrag im Handelsblatt von IW-Direktor Michael Hüther. mehr