Der Niedriglohnsektor in Deutschland
Entwicklung, Struktur und individuelle Erwerbsverläufe
Nr. 77, 2012, 62 Seiten
Der Arbeitsmarkt in Deutschland sieht so gut aus wie lange nicht mehr. Seit 2005 sinken die Arbeitslosenzahlen beinahe kontinuierlich. Viele Jobs sind im Niedriglohnsektor entstanden – jedoch nicht zulasten der normal entlohnten Beschäftigten, betonen die IW-Arbeitsmarktexperten Holger Schäfer und Jörg Schmidt in der vorliegenden Analyse. Vielmehr bieten die zusätzlichen Stellen vor allem Geringqualifizierten eine Chance. Schäfer und Schmidt zeigen auch, dass eine Beschäftigung im Niedriglohnsektor entgegen landläufiger Meinung nicht gleichzeitig ein Armutsrisiko darstellt – meist sind die geringer entlohnten Jobs nur eine von mehreren Einkommensquellen im Haushalt. Nicht zuletzt gelingt es rund einem Viertel der Niedriglohnbezieher binnen eines Jahres, einen besser bezahlten Arbeitsplatz zu finden. Bestellung
Themen
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iwd 23. Februar 2012
Niedriglöhne: Besser als ihr Ruf
Der Niedriglohnsektor in Deutschland wächst. Doch das bedeutet nicht, dass deswegen die sozialen Probleme zunehmen. Im Gegenteil: Die Alternative zu einer geringbezahlten Stelle ist oftmals nur die Arbeitslosigkeit – und dort droht ein viel größeres Armutsrisiko. mehr
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Argumente zu Unternehmensfragen 4. Januar 2012
Der Niedriglohnsektor
Das ruft Kritiker auf den Plan. Sie möchten diesen Bereich reglementieren – etwa über Mindestlöhne. Damit erweisen sie jedoch vor allem Langzeitarbeitslosen einen Bärendienst. mehr
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Kolumnen 23. September 2011
Hans-Peter Klös in der Wirtschaftswoche Global: Die Sehnsucht nach einfachen Wahrheiten
Dass die Erde eine Scheibe sei, gilt als bestes Beispiel für einen im Mittelalter verbreiteten Irrglauben – und ist doch selber einer. Denn schon da waren die meisten Wissenschaftler von der Kugelgestalt der Erde überzeugt. Das zeigt: Populäre Irrtümer sind nicht auf den ersten Blick als solche zu erkennen. mehr
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IW-Nachrichten 20. September 2011
IW-Niedriglohnstudie: Billiglöhne sind Einstiegslöhne – stimmt's?
Ende August stellte die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ein vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln erarbeitetes Gutachten zum Thema Niedriglöhne vor. In einem auf „Spiegel Online“ am 15. September publizierten Beitrag äußerte sich Joachim Möller, Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), kritisch zu den Befunden. Doch sind die Kritikpunkte stichhaltig? mehr
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IW-Nachrichten 15. Februar 2011
Prekäre Beschäftigung: Ein wenig subtiler ist die Sache schon
Die Zeitarbeit, Befristungen und andere Formen der sogenannten prekären Beschäftigung greifen immer mehr um sich, meint die IG Metall in einer nicht repräsentativen Befragung von Betriebsräten herausgefunden zu haben. Damit liegt die Gewerkschaft gleich in zweierlei Hinsicht falsch. mehr
