30. November 2011
Das Institut
Was sind die Stärken unserer Wirtschaftsordnung? Welche Faktoren bestimmen unsere Zukunft? Wie können sich Deutschland und auch die Europäische Union wirtschaftlich orientieren, um auch in den nächsten Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts wettbewerbsfähig zu sein? Diese Fragen umreißen den Zusammenhang, in dem das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) sich forschend, publizierend, debattierend und beratend bewegt.
Der beeindruckende Wohlstand, den sich unser Land in der Vergangenheit erarbeiten konnte, hat eine entscheidende Voraussetzung – die soziale Marktwirtschaft. Die Leistungsfähigkeit des Menschen soll nicht beschränkt, sondern mit allen Kräften gefördert werden. So entstehen Innovationen und wirtschaftlicher Erfolg, so verbessern sich die Lebensverhältnisse für die gesamte Gesellschaft. Der Förderung des marktwirtschaftlichen Gedankens gehört unser ganzes Engagement – als Wissenschaftler, als Berater und als Bürger unseres Landes.
Um Erfolg zu haben, müssen wir uns immer neu anstrengen. Als gesamte Volkswirtschaft. Und als Institut, das sich als anspruchsvoller ökonomischer Think-Tank Deutschlands versteht. In diesem Sinne ist die Aufgabe des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln aktueller denn je. Gemeinsam mit unseren Partnern in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft wollen wir weiter an ihr wachsen.
Ziele
Wissen ist der entscheidende Rohstoff für eine gute Entwicklung unserer Gesellschaft und maßgeblich für wirtschaftliche Dynamik und mehr Wohlstand. Auch das Institut der deutschen Wirtschaft Köln strebt nach Wissen und Wissensvermittlung – um unsere Volkswirtschaft zukunftsfähig zu machen.
Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln ist ein eingetragener Verein. Unsere Mitglieder sind rund 120 Wirtschafts- und Arbeitgeberverbände in Deutschland sowie Einzelunternehmen. Mitgliedsbeiträge in Höhe von jährlich rund 10 Mio. Euro finanzieren unsere laufende wissenschaftliche und publizistische Arbeit. Darüber hinaus führen wir zahlreiche mit Drittmitteln finanzierte Forschungsarbeiten und Projekte durch. Zu den Projektpartnern zählen vor allem Stiftungen, Verbände und öffentliche Institutionen.
Durch wissenschaftliche Expertise wurden wir zum führenden privaten Wirtschaftsforschungsinstitut in Deutschland. Dies ist für uns Verpflichtung und Ansporn zugleich, hervorragende Leistungen für unsere Mitglieder, Partner und Kunden zu erbringen – und mit substanziellen Beiträgen die erfolgreiche Entwicklung unseres Landes zu fördern.
Die Mitglieder wirken über die Vereinsgremien an der generellen Ausrichtung des Instituts mit ohne auf die Inhalte einzelner Studien oder Positionen Einfluss zu nehmen. Unsere wissenschaftliche Arbeit ist methodisch und empirisch fundiert. Sie ist unabhängig von Einzelinteressen und vertritt die am Gemeinwohl orientierten Interessen der unternehmerischen Wirtschaft in Deutschland.
Der Impuls für unsere wissenschaftliche Forschung ist das Eintreten für freies Unternehmertum, Wettbewerb und offene Märkte. Wir sind Anwalt der sozialen Marktwirtschaft und werben für dieses Erfolgsmodell, das unserem Land zu einem einzigartigen Wohlstand verholfen hat. Wir setzen uns dafür ein, dass dies auch in Zukunft so bleibt.
Unsere Studien, Projekte und Handlungsempfehlungen beantworten Fragen nach den Perspektiven unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Dies macht das IW zu einer viel beachteten Stimme im öffentlichen Diskurs und zu einem gefragten Ansprechpartner: Unsere Ergebnisse und Positionen werden in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien intensiv genutzt und diskutiert.
Leistungen
Wir verstehen uns als Wissenschaftsdienstleister. Das statistische Archiv, die Datenbanken und die Bibliothek des IW sind Wissensquellen unserer Arbeit. Durch Umfragen und Erhebungen bei Unternehmen, Experten und Wissenschaftlern verfügen wir zudem über umfangreiche eigene Datensammlungen.
Wir fördern die junge Generation. Als Auszubildende. Als Praktikanten. Als Nutzer unserer Datenbanken und Bibliothek. Und indem wir Interessierten unsere Informationsdienste zur Verfügung stellen.
Unser Leistungsangebot ist einzigartig: Wir sind ein Full-Service-Dienstleister über das gesamte Spektrum von Wissenschaft, Bildung, Beratung und Kommunikation. Forschungsergebnisse werden direkt in praktische Projekte und Dienstleistungen umgesetzt. Reibungsverluste werden vermieden, Synergieeffekte generiert.
- Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln steht im Zentrum unserer Arbeit. Es produziert die wissenschaftlichen Ergebnisse, recherchiert die Fakten und bereitet die Informationen auf, mit denen wir in der Öffentlichkeit präsent sind. Als private Institution sind wir dabei näher am Puls der Zeit als viele Wettbewerber.
- Die Institut der deutschen Wirtschaft Köln Junior gGmbH ist unser Spezialist für die Ansprache junger Zielgruppen. Schülerprojekte vermitteln der jungen Generation wirtschaftliches Wissen und informieren über die Möglichkeiten der beruflichen Selbstständigkeit.
- Die Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH ist unser Beratungsdienstleister. An der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis angesiedelt, werden strategische Lösungen für Unternehmen, Regionen, Verbände, Ministerien und Stiftungen entwickelt.
- Die Institut der deutschen Wirtschaft Köln Medien GmbH ist unser Kommunikationsspezialist. Die IW Medien begleitet Partner und Kunden aus Wirtschaft und Verbänden bei deren öffentlichen Auftritten mit professioneller Medien-, Inszenierungs- und Zielgruppenkompetenz. Und sie bietet mit eigenen Medienplattformen wie dem Informationsdienst iwd oder der Wirtschaftszeitung AKTIV Zugänge zu wichtigen Entscheidern und zu einem Millionenpublikum.
- Die Institut der deutschen Wirtschaft Köln Akademie GmbH ist unser Seminaranbieter für „Integres Wirtschaften“. In Kooperation mit der Universität zu Köln, der Fachhochschule Köln und der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg vermittelt sie wissenschaftlich fundierte und praxisorientierte Lösungen für eine erfolgs- und werteorientierte Führung.
- Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft fördert marktwirtschaftliche Reformen in Deutschland.
Antworten
Nachdenken, Querdenken, Vordenken – die Aufgabe als Forschungsinstitut und Think-Tank verlangt von uns leidenschaftliche Neugier und immer wieder die Bereitschaft, bisherige Erkenntnisse zu hinterfragen und neue Antworten zu suchen.
Denn wenn zukunftsrelevante Themen wie die Perspektiven der Europäischen Union, die Aufgaben des Staates, die demografische Entwicklung, die Regulierung der Finanzmärkte, der Klimawandel oder die weltweit schwindenden Rohstoffe ins öffentliche Bewusstsein rücken, sollten wir bei den Antworten schon einen Schritt weiter sein.
Das Modell offener und wettbewerbsorientierter Märkte hat sich allen Krisen zum Trotz als dasjenige erwiesen, das die größten Entwicklungschancen bietet. Dies gilt nicht nur für die leistungsstarken Volkswirtschaften in Westeuropa und Nordamerika. Offene Märkte und damit die Integration in die Weltwirtschaft haben es vielen Entwicklungs- und Schwellenländern in den vergangenen Jahrzehnten ermöglicht, wirtschaftlich aufzuholen und zu ernsthaften Konkurrenten der etablierten Industrieländer zu werden. Fast überall auf der Welt setzen Menschen und Regierungen inzwischen auf den Ideenreichtum freier Unternehmen und auf den wirtschaftlichen Fortschritt durch Wettbewerb.
Für die deutschen Unternehmen heißt das: Die Herausforderungen gehen nicht aus. Es gilt immer wieder, mit den neuen Produkten, Konzepten und Geschäftsmodellen Vorsprünge im globalen Wettbewerb zu erzielen. Als Exportnation und stärkste Wirtschaftsmacht Europas profitiert Deutschland in besonderem Maße von der wirtschaftlichen Verflechtung in Europa und rund um den Globus. Nur ein Denken in europäischen und globalen Vernetzungen schafft die Perspektiven für eine erfolgreiche weitere Entwicklung unserer Volkswirtschaft.
Wissenschaft
Kompetente Strategien für nachhaltig erfolgreiches wirtschaftliches, unternehmerisches oder politisches Handeln beruhen auf wissenschaftlichen Grundlagen. Genau darum kümmern sich die Wissenschaftler des IW.
Technologien, Verhaltensweisen, Werte und Unternehmen wandeln sich heutzutage mit einer unglaublichen Geschwindigkeit. Globalisierung, europäische Integration, Wissensgesellschaft, Finanzmarktregulierung, Netzwerkökonomie, Tertiarisierung und Bevölkerungsentwicklung sind nur einige der Stichworte dieser ständigen ökonomischen und gesellschaftlichen Veränderung.
Tiefgreifendes Wissen aus vielen Gebieten, hochqualifizierte Mitarbeiter, schlanke Organisationsstrukturen und innovative Arbeitsweisen machen es uns möglich, die unterschiedlichen Themenfelder differenziert zu betrachten und intensiv zu durchdringen. Die Zusammenarbeit unserer wissenschaftlichen Teams setzt Standards und ermöglicht das Verständnis komplexer Zusammenhänge. Nur intensive, interdisziplinäre und ständig aktualisierte Kenntnisse von Märkten, gesellschaftlichen Strukturen und volkswirtschaftlichen Bedingungen ermöglichen es, mutig vorauszudenken und erfolgversprechende Strategien zu entwickeln.
IW-Wissenschaftler sind gefragte Ratgeber, Referenten und Sachverständige in Ministerien, Kommissionen und Ausschüssen. Sie lehren an Universitäten sowie Fachhochschulen und treten auf öffentlichen Veranstaltungen auf. Sie stehen den Medien als Interviewpartner und Kommentatoren zur Verfügung. Und sie veröffentlichen die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit in institutseigenen und externen Publikationen.
Kommunikation
Wir wollen, dass unsere Inhalte von vielen Menschen wahrgenommen werden. Als Dienstleister für Mitglieder, Partner und Kunden, als Herausgeber verschiedener wirtschafts- und gesellschaftspolitischer Publikationen und als Informationsquelle für die Öffentlichkeit. Deswegen ist die kompetente Umsetzung zielgruppenrelevanter Themen in spannende, verständliche und innovative Inszenierungen ein weiterer Schlüsselbereich unserer Arbeit.
Das IW ist in den Kanälen der medialen Welt präsent. In den Printmedien werden wir rund 6000-mal im Jahr zitiert. In den klassischen elektronischen Medien sind unsere Wissenschaftler und Experten mit jährlich rund 500 TV- und Radioauftritten vertreten. Online kommunizieren wir per Website iwkoeln.de, in den sozialen Netzwerken Facebook und Twitter sowie bei Flickr, I-Tunes und Youtube. Offline informieren wir mit den eigenen Publikationen IW-Positionen, IW-Trends, IW-Analysen, IW-Studien, Veranstaltungen und Workshops sowie mit dem Informationsdienst iwd, Pressemitteilungen oder Deutschlands auflagenstärkster Wirtschaftszeitung AKTIV.
Relevanz der Botschaften und professionelle Medienarbeit sind Basis der breiten Resonanz, die wir mit unseren Themen finden. Im Wettbewerb um mediale Aufmerksamkeit kann das Institut der deutschen Wirtschaft Köln eine führende Rolle unter den deutschen Wirtschaftsforschungsinstituten für sich beanspruchen. Ob online oder offline, ob Page Impressions, Weblinks, Abdrucke ganzer Artikel oder einzelner Zitate – das IW ist ein anerkannter Meinungsbildner und macht wirtschafts- und gesellschaftspolitische Themen in allen Medien lebendig.
Soziale Marktwirtschaft
Wenn sich die besten Ideen zum Vorteil aller durchsetzen sollen, braucht es vor allem eines: Freiheit zum Denken und zum Handeln. Die soziale Marktwirtschaft ist das geeignete Modell, auch künftig mehr Beschäftigung, mehr Wachstum und mehr Wohlstand zu erzielen. Dafür macht sich das Institut der deutschen Wirtschaft Köln seit 1951 mit all seinen Aktivitäten stark. Fairer Wettbewerb, wirtschaftliche und politische Freiheit, ein innovatives Bildungssystem, eine moderne Infrastruktur und gute ökonomische Rahmenbedingungen sind die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Entwicklung sowohl des Einzelnen als auch der Gesellschaft als Ganzem.
Deutschland hat sich in den vergangenen Jahrzehnten einen beeindruckenden Wohlstand erarbeitet. Die entscheidende Weichenstellung dafür war die Etablierung der sozialen Marktwirtschaft. Dadurch konnten Bürger und Unternehmen ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit entfalten und immer weiter verbessern. Das prägt die Dynamik unserer Volkswirtschaft bis heute. Auch die Europäische Union hat sich mittlerweile im Vertrag von Lissabon die soziale Marktwirtschaft als wirtschaftspolitisches Ziel gegeben. Und weltweit entdecken immer mehr Länder, dass die marktwirtschaftliche Ordnung eine gedeihliche Entwicklung aller Beteiligten sichert.
Leidenschaftliches Engagement, ein hoher intellektueller Anspruch, ein offenes und tolerantes Arbeitsklima, hohe Qualität in der wissenschaftlichen Forschung, Professionalität in der medialen Präsenz – all dies hat dazu beigetragen, dass das IW über die vergangenen Jahrzehnte hinweg zusammen mit der deutschen Wirtschaft dynamisch gewachsen ist. Die Zukunft bietet für die deutsche Volkswirtschaft und das Institut spannende Herausforderungen, die unser ganzes Können erfordern. Möchten Sie diese zusammen mit uns meistern? Sprechen Sie mit uns!
