Die wissenschaftlichen Reihen des Instituts der deutschen Wirtschaft: IW-Trends, IW-Policy Papers, IW-Analysen, IW-Studien, IW-Reports, IW-Kurzberichte und Gutachten.
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Der Preis der Prokrastination: Rentenreformen in Zeiten der Gerontokratie
Mit der Einführung des Riester-Faktors und des Nachhaltigkeitsfaktors in der Rentenanpassungsformel sowie der Anhebung der Regelaltersgrenze in den 2000er-Jahren gelang es den damaligen Bundesregierungen, die Lastverteilung zwischen den Interessen der Beitragszahler und Rentenbezieher neu auszutarieren.
Soziale Infrastruktur, Kapazitäten und Handlungsfähigkeit von Unternehmen in Deutschland
Der Artikel untersucht die Grundlagen organisationaler Handlungsfähigkeit von Unternehmen auf Basis des AGIL-Modells.
Beschäftigung in der Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzindustrie – deutliche Unterschiede
Die Beschäftigung in der Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzindustrie ist räumlich stark konzentriert. Die Branchenbeschäftigung steht insgesamt seit 2019 unter Druck. Allerdings gibt es deutliche regionale Unterschiede.
Complementary Capabilities for Circular Practices: Firm-Level Evidence in Germany on the Role of Digitalization and Innovation
The transition to a circular economy (CE) requires firms to reconfigure business models, processes and capabilities.
INSM-Bildungsmonitor 2026: Bildungsstand, Bildungschancen und Bildungsmobilität
Der Bildungsmonitor 2026, den das Institut der deutschen Wirtschaft seit dem Jahr 2004 im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erstellt, misst nun bereits zum 23. Mal, in welchen Handlungsfeldern der Bildungspolitik Fortschritte erzielt werden konnten.
Ausbildung erfolgreich gestalten vom Marketing bis zur Übernahme
Die betriebliche Ausbildung ist ein zentraler Hebel der Fachkräftesicherung. Am Anfang der Investition in künftige Nachwuchskräfte steht die Ansprache und Gewinnung von neuen Auszubildenden. Für viele Unternehmen ist es eine Herausforderung, angebotene Ausbildungsplätze passend zu besetzen.
Schulqualität, Berufsorientierung und Ausbildungseinstieg im Saarland
Die eingehende Analyse im Rahmen der IW-Studie zur Situation von Schulqualität, Berufsorientierung und anschließendem Übergang in Ausbildung zeigt für das Saarland einen klaren Handlungsdruck beim Übergang von der Schule in Ausbildung und den entsprechenden Voraussetzungen der Schulabgängerinnen und Schulabgänger dafür.
Transatlantic Subnational Innovation Competitiveness Index 3.0
Innovation and competitiveness drive productivity, economic growth, and welfare growth.
Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2026
Die Unternehmen in Deutschland stehen unter Druck. Die Vielzahl geopolitischer Krisen, Handelsstreitigkeiten und ein zunehmender internationaler Wettbewerb hinterlassen ebenso ihre Spuren wie die strukturellen Herausforderungen des hiesigen Standorts mit Blick auf hohe Energie- und Arbeitskosten, Mängel in der Infrastruktur und bürokratische Hürden.
GTIPA Perspectives: Making AI Policy to Drive Innovation
Germany’s federal structure leads to a diverse landscape of AI policies across the country. While the EU AI Act establishes a general framework for AI policy throughout the continent, Germany’s federal government is responsible for national AI policies.
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Wissenschaftsverständnis
- Die wissenschaftliche Arbeit des Instituts der deutschen Wirtschaft ist unabhängig und lösungsorientiert, international vernetzt und gesellschaftlich relevant, methodisch offen und interdisziplinär. Wir richten uns an die wissenschaftlichen Fachdiskurse, die breite Öffentlichkeit sowie Meinungsbildner in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Wir wollen eine vernehmbare Stimme im wirtschaftspolitischen Diskurs in Deutschland sein.
- Unsere Arbeit ist innovativ und stellt sich dem wissenschaftlichen Diskurs: Auf der Basis wissenschaftlich anerkannter Standards wenden wir neue Methoden an, nutzen neue Datensätze, diskutieren neue Argumente und beantworten lösungsorientiert aktuelle Fragestellungen der Wirtschaftsanalyse und Wirtschaftspolitik. Unsere Aussagen sind theoretisch fundiert und dort, wo es methodisch und empirisch möglich ist, evidenzbasiert. Wir stellen sicher, dass sowohl die Datengrundlagen als auch die methodischen Ansätze nachvollziehbar sind. Moderne Verfahren der empirischen Wirtschafts- und Sozialforschung gehören ebenso zu unseren Instrumenten wie vertiefte Analysen der institutionellen und politökonomischen Bedingungen wirtschaftlicher Entwicklungen.
- Wir schließen keinen theoretischen und methodischen Ansatz aus, weil Vielfalt und Wettbewerb den Fortschritt in den Wissenschaften begünstigen. Entscheidend ist nicht ein tradiertes Paradigma, sondern ob und wie ein wissenschaftlicher Ansatz bei der Suche nach entscheidungsleitender und handlungsrelevanter Erkenntnis weiterführt. Unsere Forschung ist nicht auf die Ökonomik beschränkt, sondern anschlussfähig an die Debatten und Erkenntnisse anderer Disziplinen, wie zum Beispiel Ethik, Geschichte, Pädagogik, Politologie, Psychologie, Rechtswissenschaft und Soziologie.
- Unsere Forschung ist sich ihrer normativen Bedingtheit bewusst. Jede Wissenschaft vom sozialen Handeln des Menschen bedarf einer normativen Klärung des Menschenbildes. Freiheit und (Mit-)Verantwortung sind für uns die zentralen Werte. Wir sehen den Menschen als freiheits- und verantwortungsfähiges Wesen, das in diesem Sinne zu kompetenten Entscheidungen und Handlungen befähigt und aufgerufen ist. Nach unserem Verständnis bedürfen offene, freiheitliche und demokratische Gesellschaften einer freiheitlichen und wettbewerbsorientierten Wirtschaftsordnung, die Selbstverantwortung wie Mitverantwortung zu ihren konstitutiven Elementen zählt.
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