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Globalisierung und Europa Quelle: gemenacom - Fotolia

Deutsche Unternehmen konzentrieren sich an ihren angestammten Standorten häufig auf ihre Kernkompetenzen wie Forschung und Entwicklung und wickeln einfache Fertigungsprozesse im Ausland ab. Geringqualifizierte Menschen in den Industrieländern geraten daher durch die Globalisierung unter Druck, profitieren aber auch, weil viele Produkte günstiger angeboten werden können. Gewinner sind die Bevölkerungen in denjenigen Entwicklungs- und Schwellenländern mit offenen Märkten. Der Anteil der Menschen mit weniger als 1 Dollar Kaufkraft pro Tag hat sich seit Anfang der 1980er Jahre etwa halbiert.

Die Globalisierung findet auch politisch ihren Niederschlag: Staaten derselben Region schließen sich zu immer engeren Gemeinschaften zusammen und intensivieren den Handel untereinander. In der Europäischen Union etwa sichert der gemeinsame Binnenmarkt den Bürgern einen ansehnlichen Lebensstandard. Auch Deutschland nützt der freie Verkehr von Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital in der EU: Fast zwei Drittel der Exporte gehen in Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

Freihandelsabkommen CETA
IW-Nachrichten, 26. September 2014

Freihandelsabkommen CETA Mit Transparenz zur Blaupause für TTIPArrow

Heute ist kein guter Tag für Globalisierungsskeptiker: Auf dem EU-Kanada-Gipfeltreffen wird das Freihandelsabkommen CETA paraphiert und feierlich gewürdigt. Von CETA dürften die Verhandlungen mit den USA über die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) profitieren. Dennoch könnte es bis zum Inkrafttreten von CETA noch lange dauern, das Abkommen könnte am Veto einzelner EU-Staaten sogar noch scheitern – das gilt es zu verhindern. mehr

Von wegen Chlorhühnchen
Pressemitteilungen, Nr. 36 vom 18. September 2014

TTIP Von wegen Chlorhühnchen Arrow

Die geplante Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) zwischen der Europäischen Union und den USA sorgt für Kritik und wird argwöhnisch beäugt. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) betont allerdings, dass es durch die Partnerschaft gerade für Deutschland deutlich mehr Vor- als Nachteile gäbe. Zudem könnte sich TTIP – richtig genutzt – positiv auf die Zukunft der Welthandelsordnung auswirken. mehr

iwd, Nr. 28 vom 10. Juli 2014

Investitionsschutz Das Aufreger-AbkommenArrow

Soll das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen Europa und den USA eine Investitionsschutzklausel enthalten oder nicht? Diese Frage wird derzeit höchst kontrovers diskutiert, viele Fakten sprechen allerdings für die Aufnahme der Klausel. mehr